Anteil der Ausländer unter zehn Prozent
Die Auswirkungen der Fluchtbewegung machen sich bei der Zusammensetzung der Bevölkerung kaum bemerkbar. Vereinzelte Gruppen wie Syrer und Iraker sowie Menschen aus Nigeria haben ihren Anteil an dem Kreis der Personen ohne deutschen Pass allerdings deutlich vergrößert.

 Viele der aktuell 24 202 Menschen (Stand 31. Dezember 2015) leben schon seit Jahrzehnten in Deutschland. Die größte Gruppe bilden schon traditionell Türken. Aber bereits seit Jahren schmilzt ihr Anteil, unter anderem auch durch Einbürgerungen. So ist die Anzahl der Personen mit türkischem Pass innerhalb von Jahresfrist von 6784 auf 6557 gesunken. Noch ansteigend ist die zweitgrößte Gruppe der Ausländer im Kreis. Ende 2015 lebten hier 2121 Polen, 43 mehr als ein Jahr zuvor. Dann macht sich aber schon die Fluchtbewegung im Kreis bemerkbar. Die drittgrößte Gruppe bilden mit 1585 Personen Syrer – 1098 mehr als 2014. Bereits seit mehrere Jahren im Kreisgebiet stark vertreten sind Menschen aus Rumänien. Ihre Zahl stieg von 1083 auf 1162. Mit 1161 wurde nur ein Mensch weniger registriert, der über einen italienischen Pass verfügt – Italiener bilden demnach nur noch die fünftgrößte Gemeinschaft im Kreis.

SOCIAL BOOKMARKS