Auf dem Weg zu einer starken Marke
Stellten drei Projekt zur Entwicklung der Marke Münsterland im Sparkasseforum vor (v.l.): Klaus Ehling, Julia Blank (FH Münster), LAndrat Dr. Olaf Gericke, Judith Schäpers (Münsterland e.V.) Dr. Olaf Arndt (Prognos AG), Dr. André Wolf (Münsterland e.V.) Monique Bruns (FH Münster) und Moderatorin Eva Jazdzejewski. Bild:  Poschmann

Beteiligt an der Markenentwicklung sind Akteure aus Wirtschaft, Kultur, Verwaltung, Wissenschaft, Politik und Tourismus. Herausgestellt werden soll, dass es sich lohnt, im Münsterland zu leben, zu arbeiten oder als Tourist hierherzukommen. Die Marke Münsterland soll demnach die Besonderheiten und Spitzenleistungen bündeln und in Szene setzen. Die ersten drei Projekte „Onboarding“, „Picknick³“ und „Münster.Land.Leben“ sind jetzt im Sparkassen-Forum in Warendorf vorgestellt worden. „Wir wollen einen richtig großen Aufschlag machen“, sagte Landrat Dr. Olaf Gericke. Bisher sei das Münsterland immer sehr bescheiden gewesen. Das drücke sich auch in der Sprache aus. „Nicht getadelt ist voll gelobt.“ Dabei glänze das Münsterland unter anderem mit niedriger Arbeitslosigkeit, niedriger Kriminalität und hoher Stabilität, „um die uns andere Regionen beneiden“. Klaus Ehling, Vorstand des Münsterland e. V., sieht das Münsterland im Wettbewerb mit anderen Regionen unter anderem was Standortentscheidungen von Investoren anginge, aber auch in Bezug auf Fach- und Führungskräfte, Familien und Touristen. „Wir müssen in eine europäische Wahrnehmung kommen“, sagte Ehling. Und mit welchen Themen könne sich das Münsterland als Nummer 1 aufstellen? „Was ist die DNA des Münsterlandes? Wikipedia gibt nicht das wieder, wie wir gesehen werden wollen.“ Mit den drei Projekten soll bis zum Herbst kommenden Jahres eine Markenstrategie entwickelt werden, die dann 2020 an den Start gehen soll. Demnach soll das Projekt „Onboarding“ Unternehmen bei der Gewinnung von Fachkräften unterstützen, die Bewerber mit der Region vertraut machen und intensiv über die gute Lebensqualität im Münsterland informieren. „Picknick³“ greift die Lebensqualität und Identität des Münsterlandes auf. Das Bild des Picknicks dient als Ausdruck für die souveräne Lebensart und Landlust in Münster und im Münsterland. Mit dem Projekt „Münster.Land.Leben“ schließlich, das von der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird, entwickelt die Fachhochschule Münster zukunftsfähige Lösungsideen für den Gesundheits- und Versorgungssektor, die das Leben im Münsterland noch attraktiver machen.

SOCIAL BOOKMARKS