Auszeichnung für Doku „Im Derbydreieck“
Bild: Dünhölter
Der Ahlener Filmemacher Milan Skrobanek bei der Arbeit in der Bielefelder Schüco-Arena. „Im Derbydreieck“ traf beim Festival in Berlin den Geschmack des Publikums und belegte Platz zwei unter 70 Nominierungen.
Bild: Dünhölter

70 Beiträge aus aller Welt waren nominiert. „Ich hatte schon unmittelbar nach der Vorführung den Eindruck, dass mein Film sehr gut ankam und kann nicht leugnen, dass sich Platz zwei ziemlich cool anfühlt“, sagte der 31-jährige Ahlener, der in Hamburg lebt und arbeitet.

Im Mittelpunkt der Doku „Im Derbydreieck“ stehen die drei Fußballclubs Arminia Bielefeld, Preußen Münster und der VfL Osnabrück, die Skrobanek durch die vergangene Drittliga-Saison begleitet und deren Rivalität er aus unterschiedlichen Blickwinkeln aufbereitet hat. Bei der Arminia stand Pressesprecher Tim Santen und die Arbeit der Geschäftsstelle im Vordergrund, beim VfL Osnabrück der damalige Trainer Maik Walpurgis und bei Preußen Münster die Sprecher des Fanradios.

Ab Mai auch im Deutschen Fußballmuseum in Berlin

Durch die Präsentation beim Filmfestival in Berlin ist das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund auf Skrobanek aufmerksam geworden, ab Mai wird sein Streifen auch dort gezeigt. „Im Derbydreieck“ ist Skrobaneks zweiter Sport-Dokumentarfilm nach „Die Chinesen Europas“, bei dem sich alles um die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft der Herren bei der WM 2012 in Dortmund drehte.

Basketball-Film über die Hamburg Towers

Das nächste Projekt ist bereits in Arbeit: sein Basketball-Film über die Hamburg Towers soll im Herbst fertig werden. Nach dann drei Sport-Dokus will Skrobanek das Genre wechseln und einen Spielfilm drehen: „Ich möchte mich weiterentwickeln und will den nächsten Schritt machen.“

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