Baulandpreise sind weiterhin stabil
Weitgehend stabil blieben die Baulandpreise im Kreis Warendorf im vergangenen Jahr. In einigen Orten sind sie im Vergleich zum Vorjahr sogar leicht gesunken.

Inzwischen liege der Durchschnittspreis für Ackerland um mehr als 50 Prozent höher als noch vor fünf Jahren, so Dr. Bernd-Ulrich Linder, Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte. Gefallen sei dagegen der durchschnittliche Erbbauzins für entsprechende Grundstücke, was wohl dem allgemein günstigen Zinsniveau für Immobilienkredite geschuldet sei. Telgte bietet beim Wohnbauland mit durchschnittlich rund 200 Euro pro Quadratmeter Bauland in guten Lagen und 173 Euro pro Quadratmeter für mittlere Lagen weiterhin den teuersten Grund und Boden an. Am günstigsten sind die Flächen mittlerer Lagen für 64 Euro pro Quadratmeter immer noch in Milte. In Westbevern (107 Euro), Rinkerode (132 Euro), Hoetmar (65 Euro) und Stromberg (84 Euro) sind die Preise für Bauland sogar leicht gefallen. Mit 2900 Kaufverträgen wurde die Anzahl vom Vorjahr um 15,8 Prozent übertroffen. 389 Grundstücke für Ein- und Zweifamilienhäuser wurden verkauft. Dies waren 8,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch wurden 13 Prozent mehr Gewerbegrundstücke veräußert. Die Anzahl der veräußerten landwirtschaftlichen Flächen über 2500 Quadratmeter stieg um 14,1 Prozent. Bei den bebauten Grundstücken verlief die Entwicklung unterschiedlich. Es wurden 486 und damit rund 13 Prozent mehr Ein- und Zweifamilienhäuser zu einem um 1,6 Prozent niedrigeren Preis als im Vorjahr verkauft. Im Durchschnitt kostete das gebrauchte, freistehende Einfamilienhaus 173 000 Euro.

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