Begeisterung für „Jugend forscht“ wächst
Erfolgreich bei „Jugend forscht“ 2017: Frederik Dunschen aus Münster hat im Mai erfolgreich beim Bundeswettbewerb in Erlangen teilgenommen – in der Kategorie Technik belegte er den zweiten Platz. Zuvor konnte er sich beim Regionalentscheid Münsterland und beim Landesentscheid in Leverkusen durchsetzen.

Zum 32. Mal ist die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen Ausrichter des Regionalwettbewerbs, die den Wettbewerb auch dieses Mal mit Unterstützung der BASF Coatings organisiert. IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer freut sich über das anhaltend große Interesse am Wettbewerb zur Förderung mathematisch-naturwissenschaftlicher Talente: „Die bislang höchste Zahl an Anmeldungen ist ein gutes Zeichen. Denn die Unternehmen haben noch nie so viele Naturwissenschaftler, Informatiker und Techniker gesucht wie heute.“ Die Förderung der Forschungsbegeisterung in den sogenannten Mint-Fächern sei deshalb für die wirtschaftliche Entwicklung der Region von großer Bedeutung. Mit dem Regionalwettbewerb biete die IHK allen Schülern „eine spannende Plattform, ihre Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik über die Schule hinaus mit anderen Talenten gemeinsam auszuleben“. Die öffentliche Anerkennung motiviere und gebe Orientierung bei der Berufswahl, sagte Hüffer über den Wettbewerb. „Wir müssen die Nachwuchsforscher noch viel stärker fördern, damit ihre Begeisterung erhalten bleibt“, sagt der IHK-Präsident. Hüffer dankt deshalb besonders den Lehrern, die „häufig auch in ihrer Freizeit die Projektarbeiten ihrer Schüler betreuen und ihre eigene Begeisterung für ihr Fach vermitteln“. Dieses Engagement werde häufig nicht ausreichend gewürdigt.

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