Beim Start einmal richtig Gas geben
Bild: Schomakers
Passend gekleidet: So, wie es (v. l.) Herbert Polder und Paultheo Kessler aus Lippstadt zeigten, fuhr man wohl im Jahre 1931 mit einem Opel 1,8 Liter Cabrio-Limousine.
Bild: Schomakers

Die Tour sah Abstecher auf den Marktplatz in Warendorf und nach Niedersachsen vor und dann den Abschluss in Ostenfelde vor der Kulisse von Schloss Vornholz. Die Veranstaltung diente nicht nur dem Vergnügen der Teilnehmer und der vielen Zuschauer, sie hatte auch einen sozialen Zweck, wie Klaus Weidemann vom Lions Club in seiner Begrüßung betonte. Mit Spenden unterstützt der Lions Club einmal mehr das „Drobs-Mobil“ des Arbeitskreises Jugend- und Drogenberatung im Kreis Warendorf, der mit einem Stand auf Ennigerlohs Marktplatz über seine Arbeit informierte. Der Lions Club gehört seit der Gründung des Arbeitskreises im Jahr 1997 zu dessen Förderern. Ennigerlohs Stellvertretender Bürgermeister Michael Topmöller empfahl in seiner Rede auch den Besuch des Zielorts Ostenfelde am späten Nachmittag. „Das ist eine Perle im Münsterland“ bemerkte er. Moderator Dr. Thomas Weritz aus Warendorf stellte die Oldtimer und deren Fahrer vor. Viele sind ihm bekannt, ebenso die technischen Daten der fahrbaren Schätze. Bei einigen hubraumstarken Oldies konnte Dr. Weritz nicht widerstehen und bat, „doch mal richtig Gas zu geben“, damit alle auf dem Marktplatz diesen einmaligen Motoren-Klang genießen konnten. Dieser Aufforderung wurde gern nachgekommen, und manche Rauchwolke vernebelte den Hintermann. Beim Start konnte man die Kraft aus Hubraum und Pferdestärken erahnen. Erinnerungen kamen wieder auf, und auch die Zuschauer konnten die Freude und innige Verbindung der Fahrer zu ihren Fahrzeugen nachvollziehen. Es sind Fahrzeuge mit Charakter, die von ihrem Fahrer pfleglich behandelt werden wollen und viel Einfühlvermögen verlangen. Die Teilnehmer der Rallye genossen nicht nur den schönen Sommertag, sondern hatten auf der Route Aufgaben zu erfüllen und Geschicklichkeitsprüfungen zu absolvieren. Dem Sieger winkte schließlich eine wertvolle Armbanduhr.

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