Bernhard Daldrup erreicht 96 Prozent
Bild: Hübl
Die neu gewählte SPD-Vorstandsriege: (v. l.) Christiane Seitz-Dahlkamp, Wolfgang Stüker, Simone Frietsch, Bernhard Meiwes und Bernhard Daldrup.
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„Ich freue mich über ein herausragendes Ergebnis für meine Mannschaft und für mich“, erklärte Daldrup nach der Wahl im Lindenhof in Enniger. Zu seinen Stellvertretern wurden Bernhard Meiwes (Ahlen-Ost) und Christiane Seitz-Dahlkamp (Albersloh) gewählt. Meiwes übernimmt das Amt von Uwe Denkert, der sich nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Ebenfalls aus dem Vorstand verabschiedet wurde nach mehr als 35-jähriger Tätigkeit in diesem Gremium die langjährige Finanzbeauftragte Mechtild Bürsmeier-Nauert. Ihre Nachfolge tritt Simone Frietsch aus Ostbevern an. Als Schriftführer wurde Wolfgang Stüker (Warendorf/Einen-Müssingen) bestätigt. In seinem Rechenschaftsbericht hatte der alte und neue Vorsitzende zuvor auf ein arbeitsreiches Jahr zurückgeblickt. Es sei vor allen Dingen von der Vorbereitung und Durchführung der Kommunalwahl und der Bürgermeisterwahlen in vier Kommunen des Kreises geprägt gewesen, sagte Daldrup. Bei der Kommunalwahl habe die SPD fast durchgehend bessere Ergebnisse als 2009 verzeichnen können. So sei es gelungen, insgesamt 13 zusätzliche Kommunalmandate zu erringen, so dass nun 114 Genossen in den Räten und im Kreistag vertreten seien. Bei den vier Bürgermeisterwahlen in diesem Jahr sei die SPD mit Ausnahme von Everswinkel überall mit eigenen Kandidaten angetreten. Leider sei das Ziel, in den drei Städten den Bürgermeister zu stellen, trotz respektabler Ergebnisse nicht erreicht worden, bedauerte er und dankte den Kandidaten für ihre engagierte Arbeit. Weniger positiv sei die Mitgliederentwicklung im vergangenen Jahr gewesen, räumte Daldrup ein. Das liege nicht wie in früheren Jahren an einer hohen Zahl von Austritten, sondern an der Altersstruktur. Ein Problem, mit dem nicht nur der Kreisverband zu kämpfen habe, sondern das überall zu beobachten sei. Der Kreisverband wie auch die Ortsvereine und Stadtverbände seien aufgerufen, sich der Herausforderung zu stellen und im Rahmen der Landeskampagne „Fundament stärken“ politisch Interessierte für die Sozialdemokraten zu gewinnen.

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