Bürgermeister kommen zu Konferenz zusammen
Bild: Engelbrecht
Die Bürgermeister der Städte und Gemeinden im Kreis Warendorf kamen zur Konferenz im Ennigerloher Rathaus zusammen: (v. l.) Josef Uphoff, Sebastian Seidel, Christian Thegelkamp, Carsten Grawunder, Berthold Streffing, Dr. Alexander Berger, Karl-Friedrich Knop, Wolfgang Annen, Wolfgang Pieper, Elisabeth Kammann, Axel Linke, Dr. Karl-Uwe Strothmann und Berthold Lülf.
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Der LEP war eines der Themen, die am gestrigen Freitag im Mittelpunkt der jährlich stattfindenden Konferenz der Bürgermeister standen. Dabei konnte Gastgeber Berthold Lülf die Teilnehmer im frisch renovierten Ratssaal des Ennigerloher Rathauses begrüßen, der erst einen Tag zuvor fertig gestellt worden war.

Verbesserung für Ortsteile unter 2000 Einwohnern

Der LEP gibt den Rahmen vor, in dem sich Städte und Gemeinden im Hinblick auf Flächennutzungs- und Bebauungspläne bewegen können. Der neue Plan sieht einige Veränderungen vor: „Es soll eine Verbesserung im Bereich der Ortsteile unter 2000 Einwohnern geben“, betonte Dr. Karl-Uwe Strothmann, Sprecher der Bürgermeister im Kreis Warendorf. Und davon gebe es einige im Kreisgebiet. Als Beispiele nannte Strothmann Alverskirchen, Vellern, Brock und Ameke. Bislang seien die Möglichkeiten zur Entwicklung und Ausweisung von Wohn- und Gewerbegebieten eingeschränkt. Mit dem neuen LEP soll sich das ändern. Auch kleinen Orten gesteht er das Recht auf Wachstum zu. Bis Ende des ersten Halbjahrs 2019 soll der Landesentwicklungsplan in Kraft treten.

Voralarm spart wichtige Sekunden

Erfreuliche Neuerungen gibt es auch im Bereich der Feuerwehr und des Rettungsdienstes. Bislang konnten die Einsatzkräfte – sowohl haupt- als auch ehrenamtliche – nicht alle gleichzeitig von der Kreisleitstelle aus alarmiert werden. Eine technische Optimierung macht genau das jetzt möglich. Und das spart Sekunden, wie Strothmann betonte. Sekunden, die im Ernstfall lebensrettend sein können. Zeit soll auch dadurch gewonnen werden, dass alle hauptamtlich besetzten Wachen einen Voralarm erhalten. Zurzeit werden alle wichtigen Informationen zu einem Unfall – beispielsweise Ort, Adresse und Grund – zunächst vorab ermittelt. Erst dann wird der Alarm gegeben. In Ahlen läuft das anders, weil dort die Leitstelle sitzt. Wird dort Voralarm gegeben, machen sich die Einsatzkräfte bereit, fahren los und bekommen auf dem Weg alle weiteren Informationen. Dieses System soll nun im gesamten Kreis Warendorf umgesetzt werden.

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