Denkmalpflege wird demnächst prämiiert
Das Dormitorium in Beckum gehört zu den sieben Objekten, die für den Wettbewerb um den Preis für Denkmalpflege im Kreis Warendorf benannt wurden.

 „Die hohe Zahl von 89 Bewerbungen um den öffentlich finanzierten Preis ist bemerkenswert und zeigt das große persönliche Engagement vieler Bürger“, unterstreicht Dr. Birgitta Ringbeck, vom NRW-Bauministerium. Aus vielen Kreisen und der Mehrzahl der kreisfreien Städte sind Bewerbungen bei der LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen eingegangen. Die Palette der eingereichten Denkmale reicht von öffentlich zugänglichen Schlössern mit Parkanlagen bis zu privaten Wohnhäusern. Fabrikgebäude mit technischen Anlagen wie auch aufwendig restaurierte Wegekreuze bewerben sich um die Auszeichnung. Im Laufe des Sommers wählt ein Auswahlkomitee, bestehend aus 16 Fachleuten, den Gewinner und die Anerkennungen aus, die im Herbst in einem Festakt ausgezeichnet werden. „Denkmalpflege braucht in einer ganz besonderen Weise die Unterstützung aus der Bürgerschaft. Privatpersonen, Vereine und Kommunen, denen es gelingt, Leidenschaft für ein historisches Gebäude zu entfachen, setzen ein deutliches gesellschaftliches Zeichen, das eine hohe Anerkennung verdient,“ betont Dr. Markus Harzenetter, Leiter der LWL-Denkmalpflege und Mitglied des Auswahlkomitees. Unter den 89 Bewerbern stehen auch sieben Denkmale aus dem Kreis Warendorf im Wettbewerb: das Kloster Dormitorium in Beckum, die Ennigerloher Mühle, Wegebilder im Raum Warendorf, das Warendorfer Freibad, die Schlosskapelle auf Schloss Harkotten in Füchtorf, der Umbau einer Windmühle zu einem Wohnhaus in Warendorf und ein Einfamilienhaus in Telgte.

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