Durchwachsene Getreideernte erwartet
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In NRW hat die Ernte der Wintergerste begonnen. Es folgen Winterweizen, Sommerweizen, Sommergerste und Triticale sowie Hafer und Raps.

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Im Mai habe es an Regen gefehlt, das sei nicht gut fürs Getreide gewesen, meint Rüb. Als erstes wird nun die Wintergerste gemäht. Hier hoffen die Bauern wenigstens noch auf eine durchschnittliche Ernte. Anschließend ist der Winterweizen dran. Danach werden Sommerweizen, Sommergerste, Triticale - ein Futtermittel, gekreuzt aus Roggen und Weizen - sowie Hafer und Raps eingeheimst.

Etwa vier bis sechs Wochen dauert der Prozess. Begonnen wird im Westen in den Tieflagen von NRW, etwa Aachen und Köln. Je höher und je östlicher, umso kälter ist es und umso später wird geerntet - „bis dann auch im Sauerland der letzte Halm weg ist“, sagt Rüb.

Knapp 50 Prozent der Fläche von NRW wird von der Landwirtschaft genutzt. Am häufigsten wird nach den Zahlen des Landesamts für Statistik Weizen angebaut, danach folgen Gerste, Roggen und Hafer. Heiße Luft und Trockenheit wie in den vergangenen Tagen helfen den Bauern: „Die Hitze ist ideal“, sagt Rüb über die Erntebedingungen. Denn bei trockenem Wetter sei der Feldboden nicht matschig und man könne sehr gut fahren.

Problematisch werde es erst, wenn das Wetter ins Feuchtwarme umschlage. Regenschauer wie am Sonntag erschweren die Ernte, wenn der Boden das Wasser aufsaugt und das Getreide gar nicht mehr trocknen kann. Unwetter können das Getreide sogar zerstören.

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