Ein Drittel der Schüler macht Abitur
Der Anteil von jungen Frauen bei Schülern mit höheren Bildungsabschlüssen ist im Kreisgebiet nach wie vor höher als der Prozentsatz junger Männer.

 Fast genau ein Drittel der 3730 Schulabsolventen hat im vergangenen Jahr seine Schullaufbahn mit der Hochschulreife abgeschlossen. Damit bestätigt sich auch der allgemeine Trend, der immer mehr Heranwachsende das Abitur als gute Zukunftsperspektive anstreben lässt. Die Fachoberschulreife erreichten in 2015 1725 Schüler – für viele auch ein Sprungbrett, um die Schullaufbahn in Richtung Abitur fortzusetzen. Den klassischen Hauptschulabschluss erreichten im Kreisgebiet 550 Schüler – wobei in dieser Gruppe der Männeranteil bei 57,3 Prozent lag. 139 Jugendliche verfehlten das Ziel, die Hauptschule mit einem Abschluss zu verlassen. In dieser Gruppe lag der Anteil der Mädchen lediglich bei 32,4 Prozent. Die meisten Schulabschlüsse wurden im vergangenen Jahr in der Kreisstadt erreicht. 804 Schüler konnten dort ihre Zeugnisse in Empfang nehmen, um sich weiter zu bewerben. 391 von ihnen erreichten das Abitur, 32 aber verfehlten den Hauptschulabschluss. 737 Schulabgänger verzeichnete die Stadt Ahlen. Die Hochschulreife erreichten 269 von ihnen, ohne Hauptschulabschluss blieben 36 Schüler. In Beckum beendeten 463 junge Menschen ihre Schullaufbahn. 204 von ihnen hielten schließlich das Abiturzeugnis in der Hand, 23 erreichten nicht den Hauptschulabschluss. In Oelde beendeten 323 junge Menschen die Schule (87 mit Abitur), Ostbevern kam auf 246 Abschlüsse (115 mal die Hochschulreife), Telgte auf 215 (89 mal Abitur) und Wadersloh auf 202 (94 mal Abitur). Ennigerloh verzeichnete 188 Schulabschlüsse, Sassenberg 169, Everswinkel 134, Drensteinfurt 127 und Sendenhorst 122. Diese Kommunen verfügen über keinen Schulzweig der Sekundarstufe zwei. In Beelen existiert keine weiterführende Schule mehr.

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