Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben
Bild: Stempfle
Über zukünftige Projekte wollen die Akteure des „Telgter Modells“ in großer Runde diskutieren. Dazu laden für den 8. Juni Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer, Moderator Mike Atig, Ideengeberin Magdalena Münstermann und Bürgermeister Wolfgang Pieper in die Räume der Firma Münstermann in Westbevern, Lengericher Straße 22, ein.
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Mit acht Betrieben ist das Telgter Modell im Juni 2008 gestartet, heute sind rund 100 Unternehmen auf der Plattform im Internet vertreten und aktiv in mehreren Projekten. „Eine Erfolgsgeschichte“, wie Bürgermeister Wolfgang Pieper betonte. Grundidee sei vor sieben Jahren gewesen, die bis zu diesem Zeitpunkt zum Teil vollkommen voneinander abgeschotteten Lebenswelten von Schule und Wirtschaft in Kontakt zu bringen. „Gleich zwei positive Nebeneffekte, die vormals nicht im Fokus gestanden haben, konnten die Akteure zudem verbuchen: Heute wissen die Telgter Schulen um die Vielfalt der Betriebe vor Ort. Dazu kennen die Unternehmen die Potenziale des Nachwuchses“, zeigte sich Pieper beeindruckt.

„Und“, ergänzte Ideengeberin Magdalena Münstermann, „die Betriebe haben sich untereinander gut kennengelernt und arbeiten heute enger und besser zusammen.“ Weil das Telgter Modell vital und flexibel ist, soll es stetig weiterentwickelt werden. Denn: „Die Lebenswirklichkeiten ändern sich rapide. Da müssen wir Schritt halten“, betonte Münstermann. Um die bislang erreichten Ziele und durchgeführten Projekte zu reflektieren und das Modell, das bereits von der Bezirksregierung kopiert und in der Region verbreitet worden ist, neu zu justieren, werden sich am 8. Juni in den Räumen der Firma Münstermann in Westbevern ab 19 Uhr alle drei Partner – Wirtschaft, Schule und Verwaltung – an einen Tisch setzen und unter Moderation von Mike Atig über zukünftige Projektideen diskutieren. 40 Unternehmen, drei Grundschulen und alle vier weiterführenden Schulen haben bereits ihr Kommen zugesagt, ein Indikator dafür, welch hohen Stellenwert die Zusammenarbeit durch das Telgter Modell in den vergangenen Jahren erlangt hat.

Doch nicht nur in der Wallfahrtsstadt: „Wir erhalten immer wieder Anfragen aus Münster und den umliegenden Kreisen, sowohl von Schulen als auch von Betrieben, ob eine Kooperation möglich ist“, erklärt Münstermann die Strahlkraft des Projekts. Ausgeschlossen ist eine Teilnahme auch über die Stadtgrenzen nicht, die Organisatoren freuen sich aber vor allem über heimische Betriebe, die sich dem Netzwerk anschließen möchten und auch an der Veranstaltung am 8. Juni teilnehmen.

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