Erlebnis beim Shopping sichert Zukunft
Bild: Wild
Zukunftsperspektiven des stationären Einzelhandels in Konkurrenz zum Onlinehandel war das Schwerpunktthema eines Unternehmerfrühstücks, zu dem der Regionalausschuss der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen eingeladen hatte
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Gastgeber war gestern das Modehaus Ebbers. Dessen Inhaber Christoph Berger gab am Ende seines Vortrags die Losung aus: „Neue Wege, neue Themen und neue Macher sind gefordert, um die Zukunftsfähigkeit von Standorten zu sichern.“

Standort gestärkt

 Carl Pinnekamp (Glas und Spiegel Teutemacher, Warendorf), Vizepräsident der IHK, hatte seine Unternehmerkollegen nicht ohne Grund in das „Modeerlebnishaus“ eingeladen, denn Inhaberfamilie Berger sei ein Vorzeigebeispiel dafür, wie durch Investition in den Standort die Zukunftsfähigkeit des stationären Einzelhandels gestärkt werde. Ebbers, vor mehr als 100 Jahren als „Wohnzimmergeschäft für Weißwaren“ eröffnet, ist mittlerweile das größte Modehaus im Kreis Warendorf. Über ein Jahr war das im Familieneigentum befindliche traditionsreiche Elsberg-Kaufhaus an der Fußgängerzone in Warendorf um- und ausgebaut worden – eine Großinvestition in den Standort eines seit vier Generationen inhabergeführten Textilhauses.

Anschluss nicht verlieren

Warum er trotz zunehmender Konkurrenz des Online-Handels soviel Geld in die Hand genommen hat, machte Christoph Berger seinen Gästen in einem Grundsatzreferat deutlich. Kernaussage: Einkaufen als reine Versorgungsfunktion war gestern, der stationäre Einzelhandel muss dem Kunden ein Shopping-Erlebnis bieten. Ebbers macht das auf 3000 Quadratmetern Verkaufsfläche mit 74 qualifizierten Mitarbeitern. Aber das sind nur Zahlen. Berger geht es um mehr.

Eine ausführliche Berichterstattung lesen Sie in der Printausgabe der Glocke.

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