Famm-Projekt geht in die nächste Runde
Sie blickten gemeinsam auf ein dreijähriges Famm-Erfolgsprojekt zurück: Projekt-Initiator MdB Karl Schiewerling, die Landräte und die Wirtschaftsförderer aus dem Münsterland sowie die Projekt-Mitarbeiter. An einer Fortsetzung des Projektes wird inzwischen gearbeitet.

„Inzwischen haben gut 60 Betriebe im Münsterland dieses Siegel. Die Nachfrage nach Zertifizierung wird immer größer“, bilanzierte Initiator Schiewerling, der als Vorsitzender des Beirats das Famm-Projekt eng begleitete.

Für die weitere Zertifizierung von familienfreundlichen Unternehmen konnte inzwischen die Bertelsmann Stiftung gewonnen werden. „Wir haben mit Famm bereits einige Meilensteine für die Wirtschaft, den Arbeitsmarkt und nicht zuletzt für die Familien selbst erreicht. Doch vor uns liegen noch viele dieser Meilensteine. Deshalb muss Famm auch konsequent fortgeführt werden“, betonte der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitiker.

Famm hat in den drei Jahren im Münsterland breite Unterstützung und Zustimmung gefunden: Bei Arbeitgebern, vielen Verbänden und gesellschaftlichen Gruppen – von den Kammern über Wohlfahrtsverbände bis hin zu den Kirchen.

Die Landräte unterstrichen die Bedeutung der Famm-Idee: „Familienfreundlichkeit wird für die Unternehmen immer wichtiger, um überhaupt noch qualifizierte Fachkräfte in die Betriebe zu bekommen und dort zu halten“, zeigte Warendorfs Landrat Dr. Olaf Gericke auf: „Deshalb haben wir Famm in unseren vier Kreisen als integralen Bestandteil der Wirtschaftsförderung angesiedelt“.

Dem konnten seine Kollegen Konrad Püning (Kreis Coesfeld), Thomas Kubendorff (Steinfurt) und Dr. Kai Zwicker (Borken) nur zustimmen. Die vier Landräte dankten dem Famm-Projekt für die wichtigen Impulse. Ein Dank galt dem Initiator Karl Schiewerling und seinem Beirat für die Zukunftsvision für das Münsterland und die aktive Begleitung des Projektes. Gemeinsam setzen die Verantwortlichen auf eine nahtlose Fortsetzung der Projektidee.

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