Feine Kultur spielt jetzt im Gartenhaus
Bild: Stahnke
Sponsoren und dankbare Empfänger bei der Übergabe des goldenen Schlüssels mit (v.l. )Martina Grote (NRW-Stiftung), Wolfram Gerling (Sparkasse Münsterland Ost), Architekt Theo Altefrohne, Susanne Festge (Förderverein), Landrat Dr. Olaf Gericke und Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch (LWL).
Bild: Stahnke

Das im adventlichen Glanz erstrahlende Nebengebäude im Park des Kulturguts war nach knapp einjähriger Bauzeit in einen schmucken kleinen Kulturraum umgestaltet worden, der künftig Platz bieten wird für Schulklassenbesuche, Lesungen, kleinere Konzerte und Ausstellungen. Großzügige Sponsoren – die Sparkasse Münsterland Ost, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe und die NRW-Stiftung – hatten die Umsetzung des von Susanne Festge immer wieder angemahnten Projekts ermöglicht. Ihnen galt der Dank des Landrats Dr. Olaf Gericke: „Ohne Sponsoren war das einfach nicht zu schaffen“. Landesdirektor Dr. Wolfgang Kirsch sah das Objekt im Rahmen der literarischen Profilierung Westfalens „LilaWe“. Er würdigte diese jüngste Baumaßnahme als „eine wunderbare Ergänzung des bestehenden Ensembles“. Mit einem Mini-Gartenhaus aus Lebkuchen und Zuckerguss erfreute Wolfram Gerling im Namen des Hauptsponsors, die Sparkasse Münsterland Ost, die Vorsitzende der Förderer. Martina Grote von der NRW-Stiftung erinnerte an die Initialzündung, die ihre Institution bei der Gründung des Fördervereins mit einer Großspende von einer halben Million Euro gegeben hatte. Aktuell belaufe sich das Engagement der Stiftung auf 45 Projekte im Kreis Warendorf, die mit einer Gesamtsumme von sechs Millionen Euro gefördert werden. So kurze wie kurzweilige Reden, anspruchsvolles Musizieren des Bläserquartetts der Musikschule Beckum-Warendorf und die gute Stimmung der geladenen Mitglieder und Prominenz – die Freude kannte keine Grenzen, als der leibhaftige Nikolaus (Kreispressesprecher Norbert Kampelmann, Bild) einzog und mit seinen Reimen die rundum geglückte Veranstaltung begleitete. Sie klang aus mit der ersten Besichtigung des Gartenhauses, in dem Veronika te Reh vier kleine Wichtel-Handwerker aufgeboten hatte. Beste Vorzeichen für guten Start und Ausstrahlung der neuen Kulturpflegestätte an der Grenze des Kreisgebietes.

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