Frauen wollen gleiche Bezahlung
Bild: Sulz
Frauenorganisationen hatten anlässlich des „Equal-Pay-Day“ zu einer Informationsveranstaltung vor dem Warendorfer Rathaus eingeladen.
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Dass das endlich ein Ende haben muss, darüber sind sich viele Frauen und Verbände im Kreis Warendorf einig. Und so hatten sie sich an besagtem Stichtag, dem „Equal Pay Day“, zusammengeschlossen, um vor dem Warendorfer Rathaus mit verschiedenen Aktionen auf die ungerechten Lohnunterschiede aufmerksam zu machen.

Vertreterinnen der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen haben verschieden große Muffins gebacken – kleine für männliche Passanten, große für die weiblichen. Das gleiche Prinzip kam bei den Keksen der KFD St. Laurentius und den alkoholfreien Cocktails der Gleichstellungsbeauftragten im Kreis zum Zuge. „Damit wollen wir die Unterschiede veranschaulichen. Nur eben umgekehrt, sodass also die Männer weniger bekommen als die Frauen“, so die Verantwortlichen.

Mit einer Menge Info-Material ausgestattet, waren auch die Beauftragten für Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt von der Bundesagentur für Arbeit, der Verein „Frau und Beruf“, die KFD St. Marien und die Kreislandfrauen am Start. Silke Fischer und Ingeborg Seliger, die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ennigerloh, hatten sich eine szenische  Veranschaulichung des „Equal Pay Day“-Anliegens ausgedacht. Mittels Flyern, bedruckten Beuteln und roten Luftballons, die die Frauen in den Himmel haben steigen lassen, trugen sie ihre Botschaft in die Welt hinaus.

Hauptanliegen der Kampagne, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt wird, sind, die Wertschätzung, die sich auch in Bezahlung widerspiegelt, gegenüber den sozialen Dienstleistungen zu erhöhen sowie die Berufswahl von Rollenbildern oder Barrieren bei der Vereinbarkeit von Familie und Karriere zu befreien.

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