Frühere Impfung nach Härtefallantrag möglich
Foto: Christoph Schmidt, dpa
Schwerstkranke Patientinnen und Patienten, die aufgrund einer besonders schweren Erkrankung ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf einer Corona-Infektion haben, können ab sofort einen Härtefallantrag  stellen, um schneller geimpft zu werden.
Foto: Christoph Schmidt, dpa

Das teilte die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung am Samstagnachmittag mit. Das könne beispielsweise der Fall sein, wenn Patienten aufgrund einer unmittelbar anstehenden Chemotherapie ihre Impfberechtigung prüfen lassen wollen.

Voraussetzung für die Prüfung sei der Nachweis durch ein ärztliches Zeugnis, das nach dem 8. Februar 2021 ausgestellt wurde. „Ausgenommen von dieser Regelung sind chronisch kranke Personen, die zur zweiten Priorisierungsstufe gehören, aber bei denen keine extreme Dringlichkeit zur Impfung besteht. Sie werden voraussichtlich ein Impfangebot gegen Ende März erhalten und müssen keinen Antrag auf eine Härtefallprüfung stellen“, heißt es weiter.

Der Antrag kann laut Mitteilung per Email an Prioanfragen@kreis-warendorf.de gestellt werden. Wichtig ist, dass aus der E-Mail auch der vollständige Name, Adresse, Geburtsdatum und Kontaktdaten hervorgehen.

Das Gesundheitsamt bittet um Verständnis, dass aufgrund der hohen Zahl an Anfragen nicht sofort eine Entscheidung erfolgen könne.

Zudem weist das Gesundheitsamt darauf hin, dass „im Rahmen der Öffnung der Priorität 2 noch keine Menschen über 70 Jahre, Lehrer oder Erzieher geimpft werden können“.

SOCIAL BOOKMARKS