Fusion der Agenturen Ahlen und Münster
Es gibt Pläne, die Arbeitsagenturen Ahlen und Münster zu fusionieren.

 „Das sind erste Pläne, zu denen sich die Verwaltungsausschüsse positionieren werden“, so Fahnemann. Damit reagiert die Arbeitsagentur auf die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt. Auch weiterhin seien die Prognosen gut. Die Zahl der Arbeitslosen werde demnach noch abnehmen. Entsprechend müssten auch die Rahmenbedingungen der Arbeitsagenturen verändert werden, erläuterte Fahnemann. Die Kunden würden von einer solchen Umstrukturierung allerdings nicht viel mitbekommen. Weiterhin werde man sowohl in Münster als auch im Kreis Warendorf in der Fläche präsent sein. In dem Bereich, in dem die Arbeitsagentur tätig ist – die Langzeitarbeitslosen werden in Zukunft vom Kreis Warendorf betreut – arbeiten rund 230 Beschäftigte. In Münster sind es noch einmal so viele. Einen „aktiven“ Personalabbau, so Fahnemann, werde es vermutlich nicht geben, vielmehr könnten beispielsweise Zeitverträge auslaufen. Der Synergieeffekt würde sich darin zeigen, dass es einzelne Funktionen nicht mehr an beiden Standorten geben werde. Beispielhaft nannte er die Berechnungen von Leistungen für die Arbeitslosen, die dann nicht mehr sowohl in Ahlen als auch in Münster durchgeführt werden müssten. Gebildet werden könnten zudem flexible Einheiten, mit denen es möglich sei, auf Arbeitsspitzen zu reagieren. Erst nach der Entscheidung, dass diese Pläne verwirklicht werden, da ist sich Fahnemann sicher, würde über den Namen und den Hauptsitz der dann neuen Agentur für Arbeit gesprochen.

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