Fusion der Arbeitsagenturen zugestimmt
Bild: Knöpker
Wollen eine Fusion der Arbeitsagenturen Ahlen und Münster positiv begleiten: (v. l.) Joachim Fahnemann, Beate Kautzmann und Jochen Klein.
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Die Weichen für die Stellungnahme zunächst vor der Regional-Direktion in Düsseldorf, dann in Nürnberg sind gestellt. „Wir werden die Zusammenlegung der Agenturen positiv begleiten und unterstützen und wünschen uns natürlich, dass Ahlen Hauptsitz wird“, stellte Beate Kautzmann das Ergebnis der zweistündigen Sitzung vor. Dafür, so die Vorsitzende, gebe es auch triftige Gründe. „Wir haben das Haus, wir haben das Know-how und selbst in Krisenzeiten gezeigt, dass wir Probleme auf dem Arbeitsmarkt lösen können“, machte sie deutlich. Beate Kautzmann ist Vorsitzende der IG Metall Oelde-Ahlen und vertritt die Arbeitnehmer-Interessen im Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Ahlen als Vorsitzende. Die Stadt sei durch Produktion und Gewerbe geprägt, Münster durch Verwaltung, stellte auch Jochen Klein als alternierender Vorsitzender die Entscheidung für Ahlen als Hauptsitz in den Vordergrund. Gerade der ländliche Raum könne dadurch gestärkt werden. Joachim Fahnemann stellte einmal mehr klar, dass die Arbeitslosen und Arbeitgeber von der Fusion nicht betroffen seien. „Sie werden wie in der Vergangenheit von ihren persönlichen Sachbearbeitern kompetent betreut“, stellte der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Ahlen heraus. In Zeiten rückläufiger Arbeitslosenzahlen mache die Umstrukturierung Sinn. Davon betroffen seien lediglich verwaltungstechnische Aufgaben wie die Berechnung des Arbeitslosengeldes und Fortbildungen: „Da können beide Agenturen profitieren.“ Die Agentur Münster wird ihre Stellungnahme am 31. August abgeben.

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