Gebäude für Kreis-Jobcenter fit gemacht
Über den Stand der Umbauarbeiten informierten sich Landrat Dr. Olaf Gericke und Jobcenter-Geschäftsführerin Petra Schreier bei einem Termin vor Ort. Für rund 500 000 Euro wird das Gebäude für die künftige Nutzung als Jobcenter saniert.

Unter anderem müssen einige Wände versetzt werden. Zudem wird die gesamte Haustechnik (Elektro, IT, Lüftung, Heizung) modernisiert und für den Einzug des Jobcenters angepasst. „Wenn die Arbeiten weiter planmäßig laufen, werden hier Ende des Jahres die rund 65 Mitarbeiter unseres neuen kommunalen Jobcenters einziehen können“, erklärte Landrat Dr. Olaf Gericke bei einem Ortstermin. Der Patientenclub des Sozialpsychiatrischen Dienstes wird aber in dem Gebäude weiterhin eine Anlaufstelle haben.

Optionskommune

 Der Kreis wird ab dem 1. Januar „Optionskommune“ und damit allein zuständig sein für die Betreuung von 17 000 SGB-II-Hilfeempfängern. „Seit Monaten arbeiten wir mit Hochdruck daran, den Übergang in die Option reibungslos zu schaffen. Unter anderem geht es darum, rund 200 Mitarbeiter in den Dienst des neuen Kreis-Jobcenters zu übernehmen und die kompletten Daten in ein neues EDV-System zu übertragen. Zudem müssen zahlreiche weitere organisatorische Fragen – unter anderem auch nach der Unterbringung der Dienststellen – geklärt werden“, so Petra Schreier, Geschäftsführerin des Jobcenters. Gemeinsam mit Landrat Dr. Olaf Gericke ist sie jedoch optimistisch, dass der Übergang gut gelingen wird. „Ich freue mich sehr, dass wir diese kreiseigene Immobilie in idealer Lage jetzt für das Jobcenter nutzen können. Das ist gut für den Kreis, gut für die Stadt Ahlen und insbesondere gut für die Kunden des Jobcenters“, so Landrat Dr. Gericke.

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