Gesundheitsamt empfiehlt Grippeimpfung
Nur ein kleiner Piks: Eine Impfung schützt vor dem hochansteckenden Influenzavirus. Sie wird vom Gesundheitsamt des Kreises besonders Menschen in Risikogruppen empfohlen.

„Sie kann alle Altersgruppen befallen, wobei ältere Menschen, chronisch Kranke und Personen mit einem geschwächten Immunsystem besonders gefährdet sind. Die Grippe wird von Influenzaviren des Typs A oder B verursacht und ist nicht zu verwechseln mit einem grippalen Infekt oder einer einfachen Erkältung“, erläutert Dr. Wolfgang Hückelheim, Leiter des Kreisgesundheitsamtes. Deshalb rät das Gesundheitsamt zu einer Impfung in den Herbstmonaten, um sich bestmöglich vor einer Influenza-Grippe zu schützen.

Schutz in zwei, drei Wochen

 „Der vollständige Schutz entwickelt sich innerhalb von zwei bis drei Wochen nach der Impfung. Sie kann jederzeit durchgeführt werden“, so Hückelheim weiter. Geimpfte schützen nicht nur sich selbst, sondern auch die Menschen in ihrem sozialen Umfeld. Die Viren verändern sich ständig, so dass auch Personen, die im Vorjahr eine Influenza durchgemacht haben oder geimpft wurden, in diesem Jahr erneut erkranken können. Deshalb muss die Grippeimpfung jährlich mit dem jeweils aktuellen Impfstoff durchgeführt werden. In diesem Jahr steht wieder der wirksame und sehr gut verträgliche Vierfachimpfstoff zur Verfügung.

Risikogruppen

 Das Gesundheitsamt empfiehlt die Impfung allen Personen, für die eine Influenza eine Gefährdung ist, wie beispielsweise Personen über 60 Jahre, Personen, die durch ihren Beruf täglich mit vielen Menschen in Kontakt kommen, wie zum Beispiel Busfahrer oder Lehrer, Bewohner von Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Menschen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge einer bestehenden Grunderkrankung (chronische Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Leber- und Nierenkrankheiten, Stoffwechselkrankheiten wie beispielsweise Diabetes, angeborene und erworbene Schäden des Immunsystems wie eine HIV-Infektion), Personen, die von ihnen betreute, ungeimpfte Risikopersonen mit Influenza anstecken könnten, wie etwa Pflegepersonal, alle Schwangeren ab dem vierten Schwangerschaftsmonat, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens auch eher.

Alle können sich impfen lassen

Unabhängig davon können sich alle Menschen impfen lassen; dabei ist die Frage der Kostenübernahme durch die jeweilige Krankenkasse zu klären.

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