Gläubige empfinden die Herbergssuche nach
Bild: Wiengarten
Vier Pausen mit Geschichten, Märchen und Liedern unterbrachen den Bethlehemgang
Bild: Wiengarten

Ging man in den vergangenen Jahren schon bei heftigem Schneetreiben, Eis, Kälte und Regen, so war das Wetter in diesem Jahr alles andere als eine Zumutung. Außerdem wussten die Gläubigen, dass sie am Ende des Weges eine warme und trockene Herberge finden würden – Maria und Josef hatten diese Gewissheit bei ihrer Suche nicht. Den richtigen Weg zu finden war am Sonntag ebenfalls kein Problem, denn etliche Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr begleiteten den Zug mit Fackeln. Zur Einstimmung trafen sich die Christen, darunter waren auch zwei Syrer, in der Pfarrkirche. Danach machten sie sich auf den Weg zum Hof von Theo und Monika Kasemann in der Bauerschaft Thier. Viermal wurde der Gang unterbrochen, jedesmal erzählte Pfarrer Norbert Happe einen Text oder ein Märchen, das die Teilnehmer zum Nachdenken anregen sollte. Auf dem Hof Kasemann gab es zunächst den Abschlusssegen. Im Anschluss nahmen Kinder, Frauen und Männer auf vorbereiteten Strohballen Platz, um bei alkoholfreiem Punsch noch miteinander ins Gespräch zu kommen und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

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