Heiße Rhythmen lassen Regen vergessen
Bild: Baumjohann
Peter Pawliczek zauberte mit den Besuchern des Frühlingsfestes Riesenseifenblasen.
Bild: Baumjohann

 Da nützte es auch nur wenig, dass es Bürgermeister Wolfgang Pieper bei der offiziellen Eröffnung des Frühlingsfests am Sonntag mit Beschwörungen versucht hatte: „Schließen Sie ihre Augen, stellen Sie sich vor, es wäre 15 Grad wärmer, die Vögel würden zwitschern und die Glocken läuten. Das wäre doch perfekt.“

In der weniger perfekten, realen Welt mussten dicke Jacken die fehlenden 15 Grad ersetzen. Die gute Laune ließen sich die Besucher des Luisenfests deshalb allerdings nicht verderben. Nicht nur vor und auf der Bühne am Marktplatz war die Laune gut, auch auf den verschiedenen Straßen der Altstadt wurde den Besuchern Vieles geboten.

So ließen „Samba Camposada“, die mit heißen Rhythmen in den Straßen der Stadt unterwegs waren, den westfälischen Frühling zumindest zeitweise vergessen. Das schafften – zumindest bei den jungen Besuchern – auch Luftballonkünstler Happu Krenz, der „Trommelfloh“ Maxim Wartenberg oder Clown Fidelidad alias Wolfgang Konerding. Ein Spaß waren die Riesenseifenblasen, die Peter Pawliczek mit Unterstützung der Besucher in die Fußgängerzone zauberte.

Und dann blieb noch die Gelegenheit zum Einkaufsbummel: Die Geschäfte der Wallfahrtsstadt hatten am Sonntag geöffnet und die Kaufleute der Telgter Hanse hielten so manches Angebot für die Besucher parat. Schnäppchenjagd war auch möglich an den Ständen des Kinderflohmarkts, die in der Fußgängerzone aufgebaut waren.

Eingebettet in das Frühlingsfest „Komm auf die Wiese, Luise“ war auch in diesem Jahr der Malermarkt der Telgter Künstlergruppe „WeibsBilder“ auf dem Dümmert. Dort konnten die Besucher tatsächlich auf den Wiesen spazieren und sich von sehenswerten Kunstwerken beeindrucken lassen. „32 Künstler stellen heute aus“, bilanzierte Karin Brand für die „WeibsBilder“.

 „Das ist eine gute Resonanz.“ Sieben Mitglieder der Künstlergruppe waren beim Malermarkt mit einem eigenen Stand vertreten. Für alle anderen „WeibsBilder“ gab es erstmals einen Gemeinschaftsstand, an dem sie eine Auswahl ihrer Werke präsentieren konnten.

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