Historische Autos durchqueren den Kreis
Bild: Kraneburg
Sie haben Freude an historischen Fahrzeugen: (v. l.) Hans-Dietmar Wolff (Rallye-Koordinator), Sylvia Beese (Titelverteidigerin) und Lions-Präsident Dr. Andreas Geiger bei der Präsentation der 11. Oldtimer-Rallye in Warendorf.
Bild: Kraneburg

 „Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern darum, an Stationen Aufgaben richtig zu lösen“, erläutert Koordinator Hans-Dietmar Wolff (Warendorf) vom ausrichtenden Lions-Club Ennigerloh-Münsterland den Ablauf. Angesichts des Alters der Fahrzeuge – sie sind teilweise noch in der Vorkriegszeit gebaut worden – haben auch die Fahrzeuglenker nicht den Geschwindigkeitsrausch im Sinn, sondern eine schöne Ausfahrt – möglichst ohne eine Schramme an dem geliebten Gefährt. Bezeichnend für die Bedingungen des Gesamtwettbewerbs: Den Wanderpokal durfte vor zwei Jahren mit Sylvia Beese die Fahrerin mit nach Hause nehmen, die als Letzte den Zielstrich überfuhr, aber mit ihren Punkten am Schluss vorne lag. „Und zwischendurch hat sie auch noch Kartoffeln eingekauft“, bemerkte schmunzelnd Dr. Walter Köhler, der für das Rallye-Journal verantwortlich zeichnet.

Rallye-Journal

In diesem Heft sind alle Teilnehmer sowie Kurzbeschreibungen ihrer Fahrzeuge aufgelistet. Das älteste Fahrzeug laut Liste ist ein in Beckum beheimateter Ford T Baujahr 1925. Auch tauchen Klassiker bekannter Marken auf: ein Mercedes 170 V B-Cabrio von 1938, ein Bentley S 1-Hooper (1957), ein Porsche 911 (1965) und ein BMW 2000 CS, der 1966 vom Band gelaufen ist. Mit einem kleinen Fragezeichen versehen ist der Einsatz eines „Westfalia Motorwagen“, der einst von Westfalia Separator (Oelde) gefertigt wurde. Es handelt sich dabei um einen Nachbau auf einem Original-Fahrgestell. Mitrollen dürfen Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind. Und so sind auch Autos angekündigt, die vor einigen Jahrzehnten noch zum Alltagsbild gehörten.

Den weiteren Bericht lesen Sie auf der Kreisseite Warendorf der Mittwochs-Ausgabe der „Glocke“. 

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