Hündin in dunklen Stalltrakt gesperrt
Auf das Recht, seine Schäferhündin wieder halten zu dürfen, hat ein Mann aus Drensteinfurt geklagt - die Klage wurde abgewiesen.

 Aufgrund von Beschwerden hatten im September 2013 Amtstierärztinnen die Haltung des Tiers überprüft. Dabei stellten sie fest, dass die Hündin in einem dämmrigen, stark verschmutzten Stalltrakt ohne Sicht nach außen untergebracht war. Auch hatte sich der Halter offensichtlich nicht genügend um das Tier gekümmert, wies es bei dem Ortstermin doch überlange Krallen auf.

Halten und Betreuen von Tieren untersagt

 Daraufhin wurde vom Kreis Warendorf angeordnet, dem Drensteinfurter die Schäferhündin fortzunehmen und zu veräußern. Zudem wurde ihm das Halten und Betreuen von Tieren generell untersagt. Der Mann führte dagegen ins Feld, dass der Stalltrakt zwar seit einigen Monaten nicht ordnungsgemäß gereinigt worden war, aber der Schlaftrakt des Hundes vollständig sauber gewesen sei. Zudem sei er mit dem Tier auch mindestens zweimal täglich Gassi gegangen. Seine Klage gegen den Entzug der Schäferhündin wurde sowohl im Eilverfahren Ende des Jahres als auch gestern abgewiesen. Laut des Vorsitzenden Richters am Verwaltungsgericht, Michael Labrenz, konnte der Kläger nicht überzeugend darlegen, dass er als Tierhalter in diesem Fall geeignet sei. Zumal, so Michael Labrenz, da der Kläger bereits in der Vergangenheit in Tierschutzangelegenheiten aufgefallen sei und es entsprechende Beschwerden gegeben habe.

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