Innosozial will Qualität bestätigen
Bild: Knöpker
360 Mitarbeiter und Gäste verfolgten die „Geburtsstunde“ von Innosozial im Rahmen eines Festaktes in der Stadthalle.
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360 Mitarbeiter und Netzwerkpartner erlebten die Geburtsstunde von Innosozial, einer organisatorisch eigenständigen gemeinnützigen GmbH, die weiterhin Mitglied im Paritätischen ist. „Weil nur der Name gewechselt hat, bleiben alle Arbeitsverträge der 200 Mitarbeiter und alle Verträge mit Kostenträgern, Kommunen und Kassen gültig“, betonte Zöller. Ebenso würden die Kooperationsbeziehungen mit Familienzentren und Kitas im Rahmen des Hilfefächerkonzeptes fortgesetzt, versicherte er. „Mit 16 verschiedenen Fachdiensten ist ,Innosozial‘ im ambulanten Bereich so breit und vielfältig aufgestellt wie kein anderer Anbieter“, unterstrich der Geschäftsführer, der die Kreisgruppengeschäftsführung des Paritätischen und damit die Beratung der Mitgliedsorganisationen im Kreis Warendorf abgegeben hat. Auch die Selbsthilfekontaktstelle wechselt wirtschaftlich zum Parisozial-Landesverband, weil die Selbsthilfe ein Kernanliegen des Verbands ist. In einem Rückblick erinnerte Dietmar Zöller an die Anfänge mit neun Mitarbeitern und bezeichnete die Entwicklung des Wohlfahrtverbands als Erfolgsmodell. Kurze Wege und Hilfe so früh wie möglich sei der Anspruch gewesen, dem Innosozial sich weiter verpflichtet fühle. Das neue farbenfrohe Logo hatte Christoph Klein gemeinsam mit Pressesprecherin Elke Kreutzer entwickelt und stellte es als Zeichen für Bewegung, Offenheit und Transparenz vor. Bürgermeister Benedikt Ruhmöller lobte das Engagement Zöllers und bezeichnete ihn als starken Motor mit Blick für neue Herausforderungen und Bedarfe sowie Sinn für modellhafte Lösungen. SPD-Landtagsabgeordnete Annette Watermann-Krass gratulierte zur Eigenständigkeit. „Das Leitbild wird gelebt“, dankte sie für Unterstützung in allen Bereichen wie Schule und Jugendhilfe. Parisozial-Bezirkskoordinatorin Gabriele Markerth begrüßte die neue rechtliche Organisationsform. Die Umbruchsituation sei hervorragend gemeistert worden. „Als Verband mussten wir loslassen, der Spannungsbogen zwischen Unternehmertum und Spitzenverband war so auf Dauer nicht haltbar“, begrüßte sie die Entscheidung. Mit einem herzlichen Dank an alle Mitarbeiter beendete Dietmar Zöller in der Stadthalle Ahlen den offiziellen Teil, der durch die musikalische Untermalung von Friedemann Dipper am Piano eine festliche Note erhielt und lud zu zwanglosen Gesprächen bei einem Imbiss ein.

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