Kreis Warendorf für Modellprojekt ausgewählt
Modellprojekt: Der Kreis Warendorf wird im Rahmen des Projekts „Kein Kind zurücklassen - Kommunen in NRW beugen vor“ gefördert.

Der Kreis Warendorf erhält damit eine Förderung in Höhe zwischen 32.000 und 64.000 Euro - je nach Einstufung des geplanten Projektes. Das Modellvorhaben startet im März und ist zunächst bis 2015 angelegt. Beabsichtigt ist eine Fortsetzung bis 2020.

Das Ziel des Vorhabens, getragen von Land und Bertelsmann Stiftung, ist es, bereits vorhandene Maßnahmen in den Kommunen und auf Länderebene besser und gezielter zu nutzen. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Ärzte oder die Polizei sollen noch systematischer zusammenarbeiten.

„Wir wollen den Städten und Gemeinden unseres Landes dabei helfen, mehr für die frühe Förderung unserer Kinder und für die frühe Unterstützung von Familien zu tun. Es geht darum, die Perspektive zu wechseln und aus Sicht unserer Kinder zu handeln“, sagte die Ministerpräsidentin weiter.

Insgesamt 52 Kommunen hatten sich beworben. „Die gute Resonanz auf unseren Aufruf und die vielen unterschiedlichen Ideen und Ansätze zeigen mir, dass wir mit unserem Modellvorhaben einen Nerv getroffen haben. Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben für sich schon erkannt, dass es besser ist, auf Vorbeugung zu setzen, als später stark steigende Reparaturkosten verkraften zu müssen“, sagte Ministerpräsidentin Kraft.

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