Landräte möchten Giro dauerhaft erhalten
Geht es nach dem Willen der Landräte aus dem Münsterland, soll das Radsportereignis Sparkassen-Münsterland-Giro auch über 2013 hinaus dauerhaft erhalten bleiben.

Zu diesem Ergebnis kamen sie bei ihrer turnusgemäßen Konferenz in Münster. Das Rennen für Profis, aber insbesondere auch für Nachwuchsfahrer und Hobbyfahrer soll weiterhin jeweils am 3. Oktober stattfinden – vorbehaltlich erforderlicher politischer Entscheidungen. Rainer Bergmann vom Sportamt der Stadt Münster hatte zuvor erläuterte, wie sich das Radrennen seit dem Jahr 2006 entwickelt hat. Es sei wichtig, dieses größte Sportevent des Münsterlands und drittgrößte Radrennen in Deutschland dauerhaft abzusichern. Denn die Veranstaltung sei für die Region „identitätsstiftend“. Bis 2013 ist der Fortbestand gesichert; über die weitere Zukunft müsse, so hieß es, spätestens im Frühjahr des nächsten Jahres entschieden werden. Zurückhaltend bis ablehnend hatten sich kürzlich die Bürgermeister aus Warendorf, Beckum und Ahlen geäußert („Die Glocke“ berichtete). Der Giro 2013 findet unter anderem im Kreis Warendorf statt. Die Verwaltungschefs sahen den hohen logistischen Aufwand (Straßensperrungen, Helferkoordination) in keinem rechten Verhältnis zum Nutzen („kurzes Durchrauschen des Feldes“) stehen. Andere Bürgermeister im Kreis hatten sich allerdings positiv geäußert.

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