Landrat reduziert 2019 die Abgabenlast
Landrat Dr. Olaf Gericke und Kreiskämmerer Dr. Stefan Funke stellten die Eckdaten für den Kreishaushalt 2019 vor.

Das erklärten Landrat Dr. Olaf Gericke und Kreiskämmerer Dr. Stefan Funke. Da der Landrat den Haushalt am 5. Oktober in den Kreistag einbringen wird, muss der Kreis sechs Wochen vorher die 13 Kommunen im Kreis über die Daten informieren. „Die Kommunen haben damit früh Planungssicherheit. Die meisten meiner Kämmerer-Kollegen in den Rathäusern dürfen sich über eine sinkende Zahllast an den Kreis freuen – und das, obwohl die Finanzkraft der Städte und Gemeinden um stattliche 23 Millionen Euro gewachsen ist“, erläuterte Dr. Funke. Durch höhere Steuerkraft (plus 12 Mio. Euro) und Schlüsselzuweisungen (plus 11 Mio. Euro) steigt die Umlagegrundlage an. Für den Kreis selbst sinken die Schlüsselzuweisungen jedoch um drei auf 40 Mio. Euro. Der Kreiskämmerer rechnet für 2019 mit einem leichten Anstieg der Aufwendungen des Kreises. Sie werden mit 426 Mio. um 3,7 Mio. Euro€ höher sein als im laufenden Haushaltsjahr. „Möglich wird unser gemeindefreundlicher Haushalt auch deshalb, weil wir erneut tief in unsere Rücklage greifen. Nur weil wir vier Millionen Euro entnehmen, gelingt uns der Haushaltsausgleich“, sagte Dr. Gericke. Wie in jedem Jahr sind die Be- und Entlastungen unterschiedlich unter den einzelnen Städten und Gemeinden verteilt. Bei der Umlage greift das Solidarprinzip. Ein Wermutstropfen ist, dass die Jugendamtsumlage Prozentpunkte auf 16,7 Prozent steigt. „Durch den Ausbau der Kinderbetreuung, mit dem wir den weiter wachsenden Bedarf in den Städten und Gemeinden decken wollen, steigen die Kosten“, erklärt der Landrat. Der maßvolle Anstieg in diesem Bereich sei im Sinne der Bürger aber vertretbar.

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