Leben und Alltag mit einer HIV-Diagnose
Zum Start der Lesewoche „HIV, Vielfalt, Respekt und Coming out“ trafen sich die Projektpartner in der Fritz-Winter-Gesamtschule in Ahlen zu einem kurzen Austausch (v. l.): Birgit Beckmannshagen, Fritz-Winter-Gesamtschule, Sandra Könning von der Aidshilfe Ahlen, Autor Matthias Gerschwitz und Taner Öcal, Leiter des BeratungsCenters Ahlen. 

Die Sparkasse Münsterland Ost ermöglicht durch ihre finanzielle Unterstützung, dass Matthias Gerschwitz vom 14. bis 18. September mit Sandra Könning, Mitarbeiterin der Aidshilfe Ahlen, im Kreis Warendorf unterwegs sein kann. 

Zehn Lesungen an weiterführenden Schulen

Die Gruppen, die an zehn Lesungen an weiterführenden Schulen in Ahlen, Beckum und Warendorf teilnehmen, sind dieses Mal kleiner, dennoch werden mehr als 300 Personen mit dem Schwerpunktthema HIV sowie mit Lesungen unter dem Titel „Vielfalt, Respekt und Coming out“ erreicht. Zu diesen Themen hat Matthias Gerschwitz, der selbst seit 1994 mit HIV lebt und sich vor noch längerer Zeit als homosexuell geoutet hat, viel zu sagen.

Seine Lesungen bestehen aus Zitaten aus seinen Büchern, viel Basisinformationen und aus persönlichem Bericht. Dabei geht es Gerschwitz vor allem um den Austausch mit den Jugendlichen, die vor ihm sitzen: Zwischenfragen sind erlaubt und absolut erwünscht.

Wunsch nach einem respektvollen Umgang

Und so erfahren die Zuhörenden, was es 1994 hieß, eine HIV-Diagnose zu bekommen, wie der Alltag mit HIV aussieht, sie lernen, dass das Virus heute mit Medikamenten so gut kontrolliert werden kann, dass es weder nachweisbar noch übertragbar ist, hören vom persönlichen Umgang mit HIV-bezogener oder homophober Diskriminierung und dem Wunsch des Autors nach einem respektvollem Umgang miteinander. Weitere Informationen zu Matthias Gerschwitz gibt es im Internet unter www.matthias-gerschwitz.de, zur Aidshilfe unter Aidshilfe unter www.aidshilfe-ahlen.de.

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