Leistungsnachweis der Feuerwehrleute
Bild: Otto
Schnelligkeit ist Trumpf: In 300 Sekunden muss eine Wasserversorgung für den Löschangriff fehlerfrei stehen. Die Rinkeroder Jungs kümmern sich um den Verteiler.
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Für den stellvertretenden Kreisbrandmeister Michael Bernzen ist das aber kein Beinbruch, denn das sei ein verschwindend geringer Teil und werfe auch kein schlechtes Licht auf die betroffenen Gruppen.

Wasser marsch

 Immerhin – der Leistungsnachweis hat es in sich: In voller Montur innerhalb von 300 Sekunden eine Löschwasserversorgung für einen Löschangriff mit drei C-Rohren aufbauen, Knoten und Stiche nachweisen, theoretische Fragen beantworten, Erste-Hilfe-Können nachweisen. Und alles unter den gestrengen Augen der Schiedsrichter, die keinen Fehler durchgehen lassen. Kein Wunder, dass der Leistungsnachweis nicht nur als „Sportabzeichen der Feuerwehr“, sondern auch als Qualitätssiegel ein hohes Ansehen hat.

Schweißtreibende Arbeit

Davon können sich die Wehrleitungen und die eingeladenen Gäste am Samstag überzeugen. Als sie den Platz erreichen, ist eine Gruppe des Löschzuges Rinkerode unter der Leitung von Ralf Rips gerade in der feuerwehrtechnischen Prüfung. Und die Truppe kommt arg ins Schwitzen. In voller Montur bauen sie die Löschwasserversorgung auf, legen einen Verteiler und schicken drei Zwei-Mann-Trupps mit je einem C-Rohr an die Feuersbrunst, die durch eine rote Tafel dargestellt wird. Geschafft, die Schiedsrichter haben nichts zu meckern. Währenddessen zerbricht sich der Löschzug aus Vorhelm in einem Zelt den Kopf über knifflige Fragen. „Es gibt einen Fragenpool, aus dem drei Aufgaben ausgewählt werden“, erläutert Michael Bernzen. Und Vorhelms Löschzugführer Hubertus Heimann ist sich sicher, dass seine Mannen ihre Hirne anstrengen und die Fragen richtig beantworten, ehe es auf die Bahn zum Staffellauf geht.

Staffellauf

Da mühen sich soeben die Männer einer Oelder Gruppe. Christian Baum macht den Startläufer, Oliver Hegemann „huscht“ durchs Rohr, und Robert Henke balanciert im Sauseschritt über den Schwebebalken. Das sind allerdings nur einige Beispiele des Staffellaufes, an dessen Ende der Erfolg steht. Abgerundet wird das Prüfungsprogramm durch das Demonstrieren der Erste-Hilfe-Ausbildung einerseits und durch den Nachweis richtig gemachter Knoten andererseits.

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