Lokalradios in  Hörergunst weit vorne
Ihre Stimmen geben der Frühsendung ein Gesicht: die Moderatoren Ina Atig und Markus Bußmann.

Das geht aus der Jetzt veröffentlichten Reichweiten-Analyse in NRW hervor. „Wir haben viel Arbeit in die Frühsendung gesteckt„, betonen sowohl Frank Haberstroh, Chefredakteur von Radio WAF als auch sein Kollege von Radio Gütersloh, Carsten Schoßmeier.   

Radio WAF: Die Welt und den Kreis im Blick

Beispielsweise sei das mit begleitenden Aktionen wie den Radio-WAF-Freitankwochen und mit Veranstaltungen wie der in Kürze startenden Bühnenproduktion „Radio WAF On Air – On Stage“ am 14. März (Stadttheater Beckum) geschehen. Darüber hinaus sende Radio WAF noch mehr lokales Programm und biete dadurch mehr lokalen Service wie Verkehrsmeldungen und das Wetter im Kreisgebiet. „Wir haben alles im Blick: Die Welt und den Kreis – das ist unser Erfolgsrezept“, sagte Haberstroh. Das Engagement der Rundfunk-Redaktion belohnen die Radiohörer mit fast dreieinhalb Stunden Verweildauer (203 Minuten).

Mehr als 78 000 Hörer (33,5 Prozent) schalten jeden Werktag Radio WAF ein. Zu Spitzenzeiten am Morgen informieren sich mehr als 39 000 Hörer, was im Kreis los ist und zwischen 6 bis 18 Uhr sind pro Stunde im Schnitt 27 000 Menschen auf Empfang. So lautet ein Ergebnis der am Mittwoch veröffentlichten Reichweiten-Analyse in Nordrhein-Westfalen (E.M.A. NRW 2015 I). Mit einer Tagesreichweite von 33,5 Prozent an einem durchschnittlichen Werktag haben die Radiomacher mit ihrem Programm über 9 000 Hörer in einem Jahr dazugewonnen (Vorjahr 29,7 Prozent). Als Basis für diese Aussage gilt die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren. Die öffentlich-rechtlichen Hörfunkprogramme, wie 1 Live (26,5 Prozent), WDR 2 (17,2 Prozent) und WDR 4 (13,1 Prozent) haben sie damit in den werktäglichen Einschaltquoten (Montag bis Freitag) weit hinter sich gelassen. Gewonnen hat Radio WAF auch bei den Marktanteilen im Kreisgebiet: Der Sender erreicht mit 34,5 Prozent die Marktführerschaft im Kreis, der nächste Wettbewerber (1 Live) folgt erst mit 24,4 Prozent.

Radio Gütersloh: „Beste Einschaltquote, die wir jemals hatten“

„Wir haben auf begleitenden Aktionen, wie 1000 Selfies für Radio Gütersloh oder die Radio Gütersloh-Freitankwochen gesetzt. Ich habe ein Super-Team mit Top-Moderatoren, den besten Mix aus Kult und Hits und die beste Comedy – das ist unsere Erfolgsmischung für die beste Einschaltquote im Kreis Gütersloh, die wir jemals hatten“, kommentiert Chefredakteur Carsten Schoßmeier sein Ergebnis.

Tanina Rottmann und Mario Alexander Unger
Mehr als 46 Prozent der Menschen im besten Kreis der Welt hören Radio Gütersloh. Und sie bleiben mit über dreieinhalb Stunden (227 Minuten) ihrem Lokalradio besonders lange treu. Mit 140.000 Hörern werktäglicher Reichweite hat Radio Gütersloh binnen eines Jahres mehr als 33.000 Hörer dazu gewonnen. In Prozenten steigerte sich der Radiosender von 35,7 Prozent (E.M.A. 2014 I) auf aktuell 46,3 Prozent.

Stündlich sind im Schnitt über 50.000 Menschen (16,7 Prozent) auf Radio Gütersloh-Empfang. Das beschert dem Sender zum zweiten Mal Platz 1 im Reichweiten-Ranking aller NRW-Lokalradios. Denn kein anderer Sender, der 44 Radiostationen in NRW erreicht so viele Menschen im Durchschnitt pro Stunde.

SOCIAL BOOKMARKS