Luca-App: Kreis rührt Werbetrommel
Foto: Kreis Warendorf
Landrat Dr. Olaf Gericke hat die Luca-App bereits auf seinem Smartphone installiert. 
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„Wir wollen die Luca-App jetzt in die Fläche bringen, denn sie funktioniert umso besser, je mehr Menschen sich daran beteiligen. Die App gibt uns die Möglichkeit, über technische Innovationen mehr Chancen für Gastronomie, Handel oder Kultureinrichtungen zu erreichen“, erklärt Landrat Dr. Olaf Gericke.

Kontaktnachverfolgung unter Kontrolle halten

Dazu wird der Kreis die Vertreter der Verbände und anderer Institutionen wie Verkehrsunternehmen und Kommunen an einen Tisch holen, um zu beraten, wie die App nach den ersten Öffnungen dazu beitragen kann, die Lage mit einer guten Kontaktnachverfolgung unter Kontrolle zu behalten.

„Dass der Kreis Warendorf Modellregion geworden ist, zeigt, dass wir erfolgreich auf technische Lösungen setzen. Das haben wir bereits bei der Einführung der Kontaktnachverfolgungs-Software Sormas im Gesundheitsamt bewiesen. Diese Software hat uns bereits bei der Nachverfolgung der Infektionsketten geholfen und ist die Voraussetzung dafür, dass wir jetzt auch Luca an den Start bringen konnten“, so Dr. Gericke. 

Datenschutz mit App gewährleistet

Die Daten aus Luca lassen sich problemlos in Sormas einpflegen, sodass es hier eine deutliche Zeitersparnis gegenüber der Kontaktverfolgung per Papierbogen gibt. Zudem wird der Datenschutz mit der App deutlich besser gewährleistet, als bei der Dokumentation auf Papierbögen.

Auch ohne Smartphone mit Schlüsselanhänger nutzbar

Bürgerinnen und Bürger, die kein Smartphone nutzen oder die App nicht nutzen wollen, können mit Schlüsselanhängern mit integriertem QR-Code ausgestattet werden. Dieser wird dann vom Gastgeber eingescannt. Damit wären auch Bürger ohne Smartphone bei gemeinsamen Restaurantbesuchen oder Busfahrten – natürlich digital verschlüsselt – im Falle einer Corona-Infektion als Kontaktperson identifizierbar. Auch darum möchte sich der Kreis in den kommenden Wochen bemühen. An der Entwicklung der App war auch Rapper Smudo von den Fantastischen Vier beteiligt.

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