MIT Hendrik Wüst zu neuen Ufern
Bild: Stirmann
Hendrik Wüst (M.), designierter Vorsitzender der CDU Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung  NRW, war nach Vorhelm gekommen, um sich vorzustellen. Unter den Gästen waren an diesem Abend auch Henning Rehbaum (l.), Mitglied des Landtags, und der Vorsitzende des MIT-Kreisverband-Warendorf, Henning Siebert.
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Wahl gilt als sicher

Als designierter Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung NRW war es Hendrik Wüst an diesem Abend ein Anliegen, sich den Anwesenden persönlich vorzustellen.

Offen sprach der CDU-Politiker und Geschäftsführer des Zeitungsverlegerverbandes NRW über seinen Rücktritt als Generalsekretär der NRW-CDU nach der „Rent a Rüttgers“-Affäre im Jahr 2010. Damals tauchten Dokumente auf, in denen die Partei „Partnerpakete“ angeboten haben soll. Im Klartext: Interessenten konnten Werbeflächen bei CDU-Veranstaltungen kaufen und damit auch einen Gesprächstermin mit dem damaligen NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers erhalten.

Hendrik Wüst betonte in Vorhelm noch einmal, dass er sich in dieser Sachen nichts vorzuwerfen habe. Smart sitzender Anzug, perfekt sitzende Frisur, markante Brille, freundliche und junge Ausstrahlung: So trat Wüst vor seine Zuhörer. Zielorientiert und selbstsicher präsentierte er in Vorhelm seine wirtschaftspolitischen Schwerpunkte. Er setzt dabei auf drei Punkte: Die Stärkung des „Neuen Mittelstands“ oder der „Digitalen Wirtschaft“, die in NRW stetig wachse, aber seiner Meinung nach zu wenig Beachtung finde.

Ein Thema in diesem Bereich sie der Fachkräftemangel und die damit verbundenen Probleme bezüglich des Ausländerrechts. Die letzten beiden Punkten bestünden darin, stärker an den aktuellen wirtschaftspolitischen Themen wie dem der Sozialversicherungssysteme zu arbeiten und neue Impulse zu setzen.

Wirtschaftsprofil schärfen

Wüst setzt auf stärkere Vernetzung, auch auf lokaler Ebene, um das Wirtschaftsprofil der CDU wieder zu stärken und ein Gegengewicht zur christlich demokratischen Arbeitnehmerschaft, herzustellen.

Im anschließenden Gespräch wurden Themen wie das Nichtraucherschutzgesetz, der Landesentwicklungsplan, das Tariftreue- und Vergabegesetz diskutiert. Erörterungspunkte waren der Ausbau des schnellen Internets sowie der Fachkräfte- und Flächenmangel in der Region.

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