Malteser-Hilfe ermöglicht Romwallfahrt
Aktive Helfer: Die Malteser – auf dem Bild ein Teil der Mitfahrer aus der Diözese Münster – begleiten 300 kranke und behinderte Menschen auf ihrer Romwallfahrt.

Aus der Diözese Münster machen sich 20 behinderte Pilger und 50 Malteserhelfer mit zwei Reisebussen auf den Weg in die Ewige Stadt. Aus dem Kreis Warendorf sind neun Teilnehmer und 17 Malteserhelfer aus Ahlen, Drensteinfurt, Sendenhorst, Telgte und Warendorf mit dabei. Es ist keine normale Reise – auch keine normale Wallfahrt – denn jeder Dritte an Bord des Reisebusses ist auf Hilfe angewiesen. „Viele Pilger sind auf Gehhilfen angewiesen oder benötigen einen Rollstuhl oder Rollator“, so Ruth Nünning von den Warendorfer Maltesern. Am Montag besuchten die Pilger den Vatikan und feierten am Nachmittag die heilige Messe im Petersdom. Im Laufe der Wallfahrt stehen weitere gemeinsame Gottesdienste in den Hauptkirchen Roms auf dem Programm. Ein Höhepunkt aber wartet am Mittwoch auf die Teilnehmer: „Dann treffen wir bei der Generalaudienz mit Papst Benedikt XVI. zusammen“, so Ruth Nünning weiter. Während dieser Wallfahrt stellen sich die Helfer unterwegs vielen logistischen Herausforderungen. Kopfsteinpflaster, Bordsteinkanten, Treppen und schmale Wege sind zu bewältigen, um die Pilger ans Ziel zu bringen. Für die Helfer bedeutet dies Schwerstarbeit, für die sie noch in die eigene Tasche greifen. Erfahrenes Pflegepersonal sowie zahlreiche Helfer unterstützen die behinderten Pilger rund um die Uhr. Mitgereiste Malteser-Ärzte stellen zudem die medizinische Versorgung sicher. „Ausflüge ins römische Umland und ein gemeinsames Abschlussfest mit allen Teilnehmern der Wallfahrt am Donnerstag runden das Programm ab, bevor es am Freitag wieder auf die Rückreise geht“, so Nünning weiter. Unter www.malteser-helfen.de gibt es täglich aktuelle Infos, Impressionen und Videos.

SOCIAL BOOKMARKS