„Mamma Mia“: Fahrt zum Abba-Musical
Bild: Feldhaus

Gute Laune schon auf der Hinfahrt: 200 „Glocke“-Leser und „Radio WAF“-Hörer sind am Sonntag mit vier Bussen zum „Mamma Mia“-Musical nach Oberhausen gefahren.

Bild: Feldhaus

200 „Glocke“-Leser und „Radio WAF“-Hörer aus dem Kreis Warendorf waren am Sonntag zu Besuch bei dem erfolgreichen Musical „Mamma Mia“ , das seit März in Oberhausen zu sehen und zu hören ist. In vier Bussen des Reiseunternehmens Sieckendiek aus Versmold waren sie am Morgen alle gemeinsam in Richtung Ruhrgebiet aufgebrochen.

Organisiert wurde diese Fahrt von „Glocke“ und „Radio WAF“, und zwar mit einem im Rundum-sorglos-Paket. Die Busse brachten die Gäste direkt vor die Tore der Musical-Halle und des Einkaufszentrums „Centro“. Dort stärkten sich die Tagesauflügler erst einmal bei schönstem Sommerwetter in einem der vielen Restaurants mit Außengastronomie und schlenderten anschließend in Ruhe zur „Mamma Mia“-Halle.

Vor Ort gab es in einem abgetrennten Bereich eine Bar nur für die Gäste aus dem Kreis Warendorf. Ob Selters oder Sektchen – jeder konnte sich nach Belieben und kostenlos vor der Show eine Erfrischung gönnen. Die sogenannte „Open Lounge“ öffnete noch einmal in der Pause von „Mamma Mia“. „Der Service ist einfach toll und das Musical ist spitze“ “, urteilten nach der ersten Hälfte bereits Maria Pohlmann und Anne Nordhus aus Lette.

Und tatsächlich: In der Stunde zuvor hatten die Schauspieler, Tänzer und Sänger des „Mamma Mia“- Ensembles eine mitreißende Geschichte rund um die berühmten Abba-Songs gespannt – unterhaltsam, flott und romantisch zugleich. In dem Musical – wie in dem gleichnamigen Film – möchte Tochter Sophie, die mit ihrer Mutter Donna auf einer griechischen Insel eine Taverne betreibt, heiraten. Doch zu ihrem Glück fehlt etwas: Sophie will wissen, wer ihr Vater ist. Da mehrere Männer infrage kommen, lädt sie kurzerhand alle Drei ohne das Wissen ihrer Mutter zur Hochzeit ein.

Daraus entwickelt sich eine turbulente Liebeskomödie, die in Oberhausen mit bunten Kostümen, reichlich und mitunter etwas derbem Witz sowie ganz viel Musik von Abba auf die Bühne gebracht wird.

In dem Musical kommen alle populären Songs der schwedischen Kult-Popruppe vor: von „Money, money, money“ über „Thank you for the music“ und „Super Trouper“ bis hin zu „Chiquitita“ und „Dancing Queen“. Übersetzt sind die Texte ins Deutsche, denn sie erzählen die Geschichte von Sophie und der Suche nach ihrem Vater.

Die Melodien sind so eingängig und bekannt, dass das Publikum – auch die Leser und Hörer von „Glocke“ und „Radio WAF“– am Sonntag begeistert mitklatschten. Nach dem Finale – zum Schluss legte das Ensemble eine fetzige Zugabe mit „Waterloo“ hin – waren Margret Mensing aus Sünninghausen und Heike Schneider aus Neubeckum ganz aus dem Häuschen: „Wir haben das Musical schon zweimal gesehen. Aber diese Aufführung ist die beste. Die Schauspieler sind einfach toll.“

Die beiden hatten sich die Fahrt nach Oberhausen für einen gemeinsamen Tag unter Schwestern ausgesucht. Sie stiegen glücklich und zufrieden wieder in den Bus in Richtung Heimat, der direkt am Ausgang auf die Gäste wartete. Auch Edith und Willi Paschedag strahlen vor Freude: „Die Akustik, die schnellen Bühnenwechsel, die Musik, all das passte einfach hundertprozentig.“

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