Markenkern der CDU nach wie vor aktuell
Bild: Baumjohann
„CDU wohin?“: Ein Füllhorn von Anregungen lieferten bei der Regionalkonferenz der CDU-Kreispartei (v. l.). Landrat Dr. Olaf Gericke, Kreisvorsitzender Reinhold Sendker (MdB), der Leiter der Arbeitsagentur Joachim Fahnemann und der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Frank Tischner.
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Zum einen stand die Frage „CDU wohin?“ im Mittelpunkt, bei der traditionelle Grundsätze und Standpunkte heute beleuchtet wurden. Arbeitsgruppe zwei beschäftigte sich mit der Stärkung von Beschäftigung und wirtschaftlichen Strukturen im Kreis Warendorf. Freiheit, Solidarität, Subsidiarität sowie Gerechtigkeit: Der „Markenkern“ der CDU sei nach wie vor aktuell, ist Sendker überzeugt. In der Diskussion, die die Landtagsabgeordnete Astrid Birkhahn leitete, kamen aktuelle politische Fragen wie die Energiewende, die Themen Betreuungsgeld und Familiensplitting sowie Kommunal- und Sozialpolitik zur Sprache.

Klares Bekenntnis zur Eigenverantwortung

Konsens dabei war die Absage an einen versorgenden Staat und ein klares Bekenntnis zu Vorsorge und Eigenverantwortung. Zum Thema „Arbeit“ diskutierten am Donnerstag auch Arbeitsagentur-Geschäftsführer Joachim Fahnemann, Kreishandwerkerschafts-Geschäftsführer Frank Tischner sowie Jochen Klein, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbands Zement und Baustoffe, mit. Zur Sprache kam dabei die Situation der Arbeitnehmer im Alter von über 50 Jahren, auf deren Erfahrung man auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zukünftig noch weniger verzichten könne. Flexible Arbeitszeiten sowie die Einrichtung von Arbeitszeitkonten kamen ebenso zur Sprache wie Förderbedarf für Frauen. Immer wieder gefordert wurde eine gute Verkehrsinfrastruktur: So wird die B 64 n als „unverzichtbar“ angesehen. Lobende Worte gab es – beispielsweise für die Einrichtung des Hochschulkompetenzzentrums, aber auch für die gute Ausbildung, die zu einer der niedrigsten Raten von Jugendlichen ohne Berufsabschluss führe. Beschlüsse wurden auf der Regionalkonferenz am Donnerstag nicht gefasst. „Wir geben die Diskussionsansätze weiter in die Verbände vor Ort“, betonte Reinhold Sendker. Auch dort sollten die Themen diskutiert werden. „Die Partei diskutiert gerne Sachpolitik. Diese Diskussionen werden unsere Arbeit deutlich beleben“, zieht Sendker schon jetzt ein positives Fazit.

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