Mehr Meister als Master gesucht
Bild: Baumjohann
Abschluss mit Traumnote: Die IHK Nord Westfalen würdigte am Mittwoch im Theater am Wall in Warendorf die Leistungen von 75 Einser-Absolventen mit Urkunden und jeweils einem Glasquader mit einer eingravierten „1“ als Erinnerung.
Bild: Baumjohann

Leistungen, die die IHK Nord Westfalen am Mittwoch bei einem Festakt im Warendorfer Theater am Wall (TaW) würdigte. Aus den Händen von IHK-Vizepräsident Carl Pinnekamp und Warendorfs Bürgermeister Axel Linke erhielten die 75 Einser-Absolventen auf der Bühne des Theaters am Wall nicht nur ihre Urkunden, sondern auch einen Glasquader mit einer eingravierten „1“. „Was die Unternehmen suchen, sind mehr Meister als Master“, zeigte sich Carl Pinnekamp in einer Talkrunde auf der TaW-Bühne überzeugt. Insoweit sei es nur folgerichtig, dass das die Gleichwertigkeit von Studium und betrieblicher Aus- und Weiterbildung inzwischen durch das Bundesbildungsministerium offiziell festgestellt worden sei. Umso mehr lohne es sich für gute junge Fachkräfte, auf die Ausbildung eine anerkannte berufsbegleitende Weiterbildung zu satteln, ist Pinnekamp sicher und machte den Einser-Absolventen Mut, auf eine Karriere mit Lehre und Weiterbildung zu bauen. „Die Unternehmen im Münsterland brauchen Fachpersonal wie Sie: Jung, motiviert und sehr gut ausgebildet im dualen System durch Betrieb und Berufskolleg.“ Die Betriebe seien noch mehr gefordert, auch nach der Ausbildung in die Förderung talentierter Nachwuchskräfte zu investieren, ist der IHK-Vizepräsident Carl Pinnekamp überzeugt: „Die Unternehmen, die einen guten Ruf auch als Ausbildungsbetrieb haben und ihre Fachkräfte weiterentwickeln, werden das Rennen um die besten Köpfe und die Kunden machen.“

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