Mehr als 100 Diebstähle aus Autos
Bild: Knöpker
An einem Informationsstand klärten die Fachberater für technische Prävention die Bevölkerung über den Schutz vor Diebstählen aus Kraftfahrzeugen auf, (v. l.) Jürgen Gausebeck, Silke Abke mit Sohn Sino, Silvia Schütte und Andreas Schröder.
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Kriminalhauptkommissaar Andreas Schröder und Regierungsbeschäftigter Jürgen Gausebeck wollen ihren Beitrag leisten, dass die hohe Zahl der Autoaufbrüche zurück geht. Bis heute sind im Kreis Warendorf in diesem Jahr mehr als 100 Diebstähle aus Kraftfahrzeugen gemeldet worden, davon allein 30 in der vergangenen Woche, besonders in den Bereichen Sendenhorst, Everswinkel, Rinkerode, Ahlen, Ennigerloh und Oelde. „Diebe nutzen die Sorglosigkeit und die Bequemlichkeit der Fahrzeugführer aus“, weiß Andreas Schröder und warnt eindringlich davor, Wertgegenstände im Auto liegen zu lassen, auch nicht für kurze Zeit. Insbesondere auf mobile Navigationsgeräte, Handtaschen, Fototaschen und Jacken hätten es die Autoknacker abgesehen. Routinierte Täter benötigten nur wenige Sekunden, um mittels eines Steins, eines Nothammers oder ähnliche Werkzeuge die Fahrzeugscheibe einzuschlagen oder das Fahrzeugschloss zu öffnen. „Sie kennen alle gängigen Verstecke und finden ihre Beute schnell im Handschuhfach oder unter den Sitzen“, wissen die Fachberater für technische Prävention. Laternenparker seien ebenso gefährdet wie Personen, die nur für wenige Minuten einen Blumenstrauß aufs Grab bringen oder eine kleine Besorgung machen wollen. „Bremsen Sie Diebe rechtzeitig aus“ heißt der Flyer mit Tipps und Informationen, damit Langfinger keine Chance haben. Er wurde ebenso verteilt wie ein kostenloser Anhänger mit der Aufschrift „Stopp! In diesem Auto liegen keine wertvollen Gegenstände“. Er soll zum einen Diebe warnen, zum anderen aber auch die Fahrzeugführer erinnern, entsprechende Sachen mit zu nehmen. Nach der Aktion in Sendenhorst sind weitere Maßnahmen im Kreisgebiet geplant. Eine Idee ist es, beispielsweise die Zulassungsstelle mit ins Boot zu nehmen und an dieser Stelle Informationsmaterial und Anhänger auszulegen. Wer Fragen hat, kann sich an die Fachberater für technische Prävention auch unter Telefon 02581/94105281 wenden. Weitere Infos gibt es im Internet unter www.polizei-beratung.de

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