Mehr als 30 Einsätze mit Corona-Bezug
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Mehr als 30 Mal an zwei Tagen musste die Polizei zu Einsätzen mit Corona-Bezug ausrücken.
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Einsatzanlässe waren in erster Linie Kleingruppen, die sich an verschiedenen öffentlichen Orten im Kreisgebiet versammelt hatten. In mehreren Fällen trafen die Ordnungshüter keine Personen an, weil diese sich bereits entfernt hatten. Oder aber es handelte sich um Personen, die in einem Hausstand leben.

Bereits am Freitagnachmittag unterstützte die Polizei das Ordnungsamt am Warendorfer Lohwall, wo sich sechs Personen in einer Gruppe aufgehalten hatten, bei der Personalienfeststellung. Des Weiteren erhielten die Angetroffenen Platzverweise und müssen nun mit einem Bußgeld rechnen.

Am frühen Abend verhielten sich Jugendliche auf dem Parkplatz eines Oelder Supermarkts unkooperativ und konnten sich nicht ausweisen. Während die Polizisten die Identität der Personen feststellten, leitete das Ordnungsamt Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Gegen 22 Uhr randalierten in Neubeckum auf der Friedrich-Hegel-Straße mehrere Jugendliche. Bei einem fanden die Beamten Rauschgift. Am Samstagabend erteilten Polizisten vier Jugendlichen Platzverweise und leiteten Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, als diese sich als Gruppe auf der Rottmannstraße in Ahlen aufhielten.

Gegen 21 Uhr gingen Einsatzkräfte einem Hinweis auf ein geöffnetes Nagelstudio an der Feldstraße in Ahlen nach. Der Verdacht bestätigte sich. In der Nacht zu Sonntag mussten Polizisten sowohl in Sassenberg an einem Schulgelände und in Ahlen auf dem Zechengelände einschreiten. In beiden Fällen trafen die Ordnungshüter jeweils drei Personen an.

Darüber hinaus kam es am Samstagvormittag zu einer Widerstandshandlung durch eine 57-Jährige. Die Patientin randalierte auf der Covid-Isolierstation im Ahlener Krankenhaus. Den Beamten gelang es, die Ahlenerin zu beruhigen. Als sie von einem Arzt behandelt werden sollte, schlug und trat die Frau um sich. Sie riss einem Beamten seinen Mundschutz ab, einem anderen seine Schutzbrille und versuchte nach den Dienstwaffen der Polizisten zu greifen. Des Weiteren spuckte sie die Einsatzkräfte an. Mit weiteren Unterstützungskräften gelang es, die 57-Jährige ruhig zu stellen und zu fixieren. Sie wurde später in eine Fachklinik gebracht. Die Polizisten, denen die Ahlenerin ihre Schutzmittel vom Gesicht gerissen hatte, wurden aus dem Dienst genommen.

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