Milchfest auf Hof Freese ein Erfolg
Bild: Alsmann
Fasziniert schauten die Kinder den Kälbern beim Trinken zu.
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Die Einblicke in die Milcherzeugung und den Altag des Milchbetriebes lockten viele Gäste an. „Die Milch kommt schließlich nicht aus der Tüte“, erklärte Robert Freese. Der Landwirt, seine Frau Theresa sowie Margret und Willi Freese erklärten gern, wie so ein Hof funktioniert.

Melkanlage fasziniert die Besucher

Faszination löste bei Kindern und Erwachsenen die computergesteuerte Melkanlage aus. „Der Computer kennt jede unserer 65 Milchkühe, weiß wie oft sie sie im Melkstand war und wie viel Milch sie gibt“, erklärte Freese. Und das war auf dem Display auch leicht abzulesen.

Langsam schwebte ein Silo über den Hof Richtung Stallung. Das Futter für die Kühe und Rinder wurde angeliefert, und auch das geschah vollautomatisch durch den Roboter. „Dieser weiß genau, in welchen Stall er welches Futter bringen muss“, erläuterte Willi Freese. „Möchtet ihr sehen, wie die Kälber gefüttert werden?“ Die Kinder folgten Margret Freese ohne zu zögern, die mit einem Eimer Milchpulver über den Hof zu den Tieren ging.

Die schwarzbunte Lotte hilft beim Erklären

Die zwischen einer und drei Wochen jungen Kälber werden von Hand aufgezogen und waren die Attraktion auf dem Hof für die Jungen und Mädchen. Wer sich nicht gerade beim Gummistiefelweitwurf maß oder auf der Hüpfburg austobte, ließ sich von Thorsten Finke die verschiedenen Getreidesorten erklären.

Mit dem Maskottchen der Landesvereinigung der Milchwirtschaft, der schwarzbunten „Lotte“, warb Marita Horstmann. „Was wird alles aus Milch gemacht?“, fragte sie, und mit viel Anschauungsmaterial gab es eine Menge zu diesem Thema zu erfahren.

Die fruchtigen Milchshakes kommen bei den Erwachsenen gut an

Natürlich war am Freitag auch für das leibliche Wohl aller Besucher auf dem Hof gesorgt und selbstverständlich gab es viele Milchprodukte. Das duftend frische Brot mit Butter und Käse wurde ebenso gerne genommen wie die süße Quarkspeise mit Erdbeer- und Pflaumenkompott.

Die Frauen des Heimatvereins hatten keine Mühe gescheut, um schmackhafte Spezialitäten aus Milch zu zaubern. Bei den Erwachsenen kam der fruchtige Milchshake gut an. Mit einem kleinen Schuss Alkokol versehen ist Gesundes dann auch ganz lecker. „Wir freuen uns über die große Besucherzahl heute“, zeigte sich Gregor Krützkamp, Vorsitzender des Heimatvereins am Abend mehr als zufrieden.

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