Münster hebt Schutzmaßnahmen auf
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Die Menschen aus dem Kreis Warendorf können aufatmen: die Maskenpflicht in Münster entfällt.
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Auch für hiesige Schulen und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung werden die Beschränkungen aufgehoben. Diese Entscheidungen gelten mit sofortiger Wirkung.

Maßnahmen für den Großraum Gütersloh bleiben bestehen

Die Maßnahmen für den Großraum Gütersloh bleiben hingegen vorerst bis zum kommenden Dienstag bestehen. Die Anfang der Woche durch den Krisenstab beschlossenen Schutzmaßnahmen sind seitens der Stadt Münster an die sogenannte „7-Tages-Inzidenz“ gekoppelt.

Diese Zahl der Neuinfektionen für die letzten sieben Tage ist als Richtwert die Grundlage für den vom Land in den Kreisen Warendorf und Gütersloh angeordneten Lockdown.

Wert für Warendorf ist unter maßgebliche Grenze gefallen

Am Freitag war der Wert für den Kreis Warendorf mit 47,9 unter die maßgebliche Grenze von 50 gefallen. Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer: „Damit entfällt die Begründung für unsere Schutzmaßnahmen. Wir freuen uns mit den Menschen im Nachbarkreis über die gute Entwicklung und hoffen, dass sich diese weiter stabilisiert.“

Auch die bisherige Einschätzung im Kreis Warendorf, dass sich das Virus dort offenbar nicht über das Tönnies-Umfeld hinaus ausgebreitet hat, trägt mit zur Entscheidung in Münster bei.

Empfehlungen zur Einhaltung des Hygieneschutzes beachten

„Ein lokaler Corona-Ausbruch hat aufgrund der bestehenden vielfältigen Verflechtungen immer auch regionale Auswirkungen. Im Sinne einer konsequenten Infektionsschutzpolitik sollte dies zukünftig verstärkt beachtet werden“, mahnt Wolfgang Heuer.

Darüber hinaus bleiben die Empfehlungen zur Einhaltung des Hygieneschutzes weiterhin für die Stadt Münster bestehen.

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