Musikschule steigert Teilnehmerzahl noch
Bild: Knöpker
Auftakt: Ronja und Dr. Burkhard Dresen aus Ahlen eröffneten die Versammlung der Musikschule.
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Hatten die Mitglieder im Sommer noch über Umstrukturierungsmaßnahmen gesprochen, stand dieses Mal die inhaltliche Arbeit im Mittelpunkt. Dr. Wolfgang König legte eine Bilanz vor, die große Anerkennung fand. So konnten für den Bereich Gesang und Chor fast 900 Kinder, Jugendliche und Erwachsene begeistert werden. Durch die Gruppen im Nachmittags-Unterricht des Offenen Ganztags sei das Schulleben bereichert worden, sagte Dr. König, davon zeugten die zahlreichen Auftritte. Neugründungen habe es am Oelder Gymnasium und am Mariengymnasium Warendorf gegeben. Der noch junge Everswinkeler Seniorenchor „Rostfrei“ hat bereits 47 aktive Mitglieder. Der Madrigalchor ist in einen Projektchor umgewandelt worden und firmiert jetzt als „Back for Jazz“. Auftritte sind im nächsten Jahr in Drensteinfurt, Beckum und Warendorf geplant. Die Basis der Musikschulchöre bilden zurzeit 280 Kinder, weitere 180 in Ahlen und Sendenhorst, und aus dem Nordkreis kommen noch einmal 80 dazu. „Singen macht glücklich“, so Dr. König zur Beliebtheit dieses Hobbys. Positiv weiter entwickelt habe sich das Musiktheater mit professionellem Charakter. In diesem Zusammenhang dankte der Schulleiter den vielen Ehrenamtlichen, unter anderem der Montagswerkstatt, für ihr Engagement.

Gründung von Fördervereinen

Um den Etat der Kreismusikschule nicht zu belasten, sind Fördervereine gegründet worden, die Auftritte aus eigener Kraft „stemmen“. „Der Bereich boomt“, zog der Schulleiter eine positive Bilanz. Sehr gut entwickelt habe sich die Jazz-Abteilung mit drei professionellen Hochschul-Dozenten. Trotz Geburtenrückgangs konnte die Gesamtzahl der Teilnehmer auf 5147 gesteigert werden, das sind 25 Prozent mehr als bei der Gründung. Einstimmig fiel die Beschlussfassung über den Entwurf des Haushaltsplanes aus. Vorsitzende Elisabeth Gottwald begründete die Erhöhung der Ausgaben um rund 125 000 auf 3,2 Millionen Euro in 2013 mit höheren Personalkosten.

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