NRW-Ministerin besucht Berufskolleg
Bild: Hübl
Gruppenbild im Hörsaal: (vorn v. l.) Prof. Dr. Klaus Baalmann (FH Münster), Kreisdirektor Dr. Heinz Börger, NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze, Annette Watermann-Krass (SPD-Landtagsabgeordnete), Petra Michalczak-Hülsmann (Gesellschaft für Wirtschaftsförderung);
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Dort kamen am Freitagnachmittag neben der Ministerin und der Landtagsabgeordneten auch Kreisdirektor Dr. Heinz Börger, die Geschäftsführerin des Hochschulkompetenzzentrums, Petra Michalczak-Hülsmann, der Leiter des Berufskollegs Beckum, Erwin Wekeiser, Lehrer des Berufskollegs, Vertreter der beteiligten Firmen sowie ein Student zum Meinungsaustausch zusammen. Er freue sich, dass die Ministerin gekommen sei, um gemeinsam eine erste Bilanz des seit fünf Jahren laufenden Angebots des Dualen Studiums zu ziehen, erklärte Dr. Börger. Ziel sei es damals gewesen, dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, blickte Watermann-Krass zurück. „Wir haben gesehen, dass es schwer ist, Studienwillige und Hochschul-Absolventen im Kreis zu halten“, sagte sie. So sei die Idee entstanden, in Zusammenarbeit mit den Unternehmen die Möglichkeit zu einem Dualen Studium zu bieten. Dies geschieht an zwei Standorten, wobei das Berufskolleg Beckum mit der Fachhochschule Münster kooperiert, der Standort Oelde mit der Fachhochschule Südwestfalen verbunden ist und beide Standorte zudem mit der Hochschule Hamm-Lippstadt zusammenarbeiten. „Das ist ein interessantes Modell, das zeigt, dass sich Studium und Ausbildung nicht ausschließen müssen“, stellte die NRW-Wissenschaftsministerin fest. Beides sei wichtig, und mit der Möglichkeit eines Dualen Studiums könne man das eine machen, ohne das andere zu lassen. Auch wenn es bestimmt kein „lauer Lenz“ sei, neben der vollen beruflichen Tätigkeit noch ein Studium durchzuziehen. Zudem müssten die Jugendlichen so auch nicht mit 15 oder 16 Jahren endgültig über ihre berufliche Laufbahn entscheiden, sondern könnten nach einer Lehre noch ein Studium draufsetzen. Sie wünschte, dass sich noch mehr mittelständische Unternehmen finden würden, die ein solches Modell unterstützen, betonte die aus Münster stammende Sozialdemokratin.

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