Nach Geburt eines Kindes Rat gefragt 
Donum Vitae ist Anlaufstelle für Frauen und Paare in den verschiedensten Lebenssituationen: (v. l. sitzend) Sonja Kochmann (Diplom-Sozialpädagogin) und Brigitte Hoppe (Verwaltungskraft), (v. l. stehend) Simon Polfuß (Honorarkraft), Susanne Korbanka (Diplom-Sozialpädagogin) und Franz-Jörg Wartala (Vorsitzender).

Die Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle Donum Vitae ist Anlaufstelle für Frauen und Paare in den verschiedensten Lebenssituationen. Die Beraterinnen informieren und begleiten Ratsuchende während einer Schwangerschaft und darüber hinaus. Im vergangenen Jahr wurden 530 Erstgespräche und 1165 Gesamtkontakte verzeichnet. Das Beratungsangebot umfasst unter anderem die Beratung in der Schwangerschaft, Familienplanung, Verhütung, Begleitung nach Fehl- und Totgeburt.

Abbruch von Schwangerschaft

 151 Frauen und Paare ließen sich zu einem Abbruch der Schwangerschaft beraten. Im Vordergrund dieser Gespräche hätten laut Pressemitteilung neben finanziellen Problemen, partnerschaftlichen und familiären Schwierigkeiten sowie psychischen Belastungen auch eine abgeschlossene Familienplanung oder die Ausbildungs- oder berufliche Situation gestanden. Neben der psychosozialen Beratung hilft Donum Vitae auch in finanziellen Notlagen. So wurden 85 Anträge der Bundesstiftung „Mutter und Kind – Schutz des ungeborenen Lebens“ gestellt, um Schwangeren den Start mit dem Kind finanziell zu erleichtern. Die Gelder werden genutzt, um Ausgaben wie die Schwangerenbekleidung und eine Erstausstattung für das Kind zu decken. Ein wichtiger Zweig der Arbeit ist die sexualpädagogische Prävention in Schulen und Jugendeinrichtungen. Donum Vitae informiert und diskutiert mit jungen Menschen über Liebe, Sexualität und Verhütung, um nicht geplanten Schwangerschaften vorzubeugen. Im vergangenen Jahr wurden 84 Veranstaltungen im Kreis Warendorf durchgeführt und dadurch 1412 junge Menschen erreicht. Die Arbeit der Beraterinnen wird begleitet und unterstützt von einem ehrenamtlichen Fachteam. Zu diesem gehören ein Psychologe, ein Gynäkologe, eine Rechtsanwältin und eine Pastorin, die in fachlichen Fragen hinzugezogen werden können.

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