Neue Perspektiven nach einer Trennung
Den Jahresbericht haben die Leiterinnen der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen des Bistums Münster im Kreis herausgegeben: (v. l.)  Sandra Middendorf und Petra Häder.

 Der bisherige Lebensentwurf könne nicht mehr fortgeführt werden und es müssten neue Perspektiven für das eigene Leben entwickelt werden. In Zusammenarbeit mit der Familienbildungsstätte Oelde sowie dem Familienzentrum Fiz in Albersloh wurden im vergangenen Jahr von den Lebensberatungsstellen Seminare für Menschen nach Trennung und Scheidung angeboten. Diese Angebote werden zurzeit auch fortgeführt. Die vier Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstellen (EFL) im Kreis Warendorf haben jetzt ihren Jahresbericht für 2016 vorgestellt. 939 Ratsuchende nahmen demnach die Hilfe der EFL-Berater in Ahlen, Beckum, Oelde und Warendorf in Anspruch. In rund 2700 Beratungskontakten wurden 1100 Paargespräche und 1350 Einzelgespräche geführt. Damit sei die Nachfrage im Vergleich zu den Vorjahren konstant hoch, heißt es in dem Bericht. Neben der klassischen Lebensberatung ergänzten Angebote in Familienmediation und Sexualberatung das Spektrum der vier Beratungsstellen. Einer der Höhepunkte im 2016 war die Mitwirkung der EFL am Fachtag Demenz „Zwischen Lotsenfunktion und Psychosozialer Beratung“. Das Jahr 2017 startete mit personellen Veränderungen: Seit April leitet Petra Häder die Beratungsstellen in Oelde und Warendorf und folgt damit auf Andrea Beer, die in die Hauptstelle der EFL nach Münster gewechselt ist. Häder ist Diplom-Sozialarbeiterin und war zuvor beim Jugendamt des Kreises Warendorf tätig. In den vergangenen vier Jahren absolvierte sie berufsbegleitend den Masterstudiengang „Ehe-, Familien- und Lebensberatung“ und bildete sich als Systemische Therapeutin weiter.

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