Neuer Gymnasialzweig für Erziehung
Bild: Poschmann
Stellten einen neuen Bildungsgang des Paul-Spiegel-Berufskollegs vor: (v. l.) Arnold Kottenstedde, Pressesprecherin Olivia Schmits, stellvertretender Schulleiter Udo Lakemper und Schulleiter Ulrich Rehbock.
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Bisher gebe es in den Bereichen Erziehung und Soziales im Kreis keinen entsprechenden Bildungsgang, der die Nachfrage befriedigen könnte. „Wir mussten bisher nach Münster verweisen“, so Schulleiter Ulrich Rehbock. Zudem werde es in Zukunft eine noch stärke Nachfrage nach entsprechend qualifizierten Mitarbeitern geben. Insofern sieht sich das Berufskolleg auch nicht als Konkurrent zu den bestehenden Gymnasien. „Wir bilden Spezialisten aus.“

Zweizügigkeit

Bereits jetzt gebe es rund 90 interessierte Schüler, die diesen Bildungsweg einschlagen würden, machte Abteilungsleiter Arnold Kottenstedde deutlich. Die geforderte Zweizügigkeit der Schule wäre gegeben. Aufnahmevoraussetzung ist die Fachoberschulreife mit Qualifikationsvermerk, der Abschluss des schulischen Teils der Fachhochschulreife oder das Versetzungszeugnis nach Klasse zehn für G8-Schüler oder nach Klasse elf des Gymnasiums. Die Ausbildung am Gymnasium für Erziehung und Soziales dauert drei Jahre und ist mit Praktika verbunden. Anmeldungen sind am Beratungstag, 1. Februar 2013, von 15.30 bis 18 Uhr möglich.

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