Radio WAF bleibt die Nummer im Kreis
Auf Abstand – aber nur körperlich: die Radio WAF-Frühmoderatorin Ina Atig und Kollege Markus Bußmann.

Mit einem Marktanteil von 39,6 Prozent liegt der Lokalsender deutlich vor dem öffentlich-rechtlichen Wettbewerb. Insgesamt bleiben die Hörer von Radio WAF im Schnitt jeden Tag 223 Minuten und somit fast vier Stunden „dran“.

Chefredakteur Haberstroh dankt den Hörern

Radio WAF-Chefredakteur Frank Haberstroh erklärt dazu: „Wir danken an erster Stelle allen, die uns gemeinsam durch diese Corona-Zeit bringen: Pflegekräften, Ärzten, Mitarbeitern in den Krisenstäben. Und unseren tollen Hörern für ihren Einsatz füreinander und für ihre Treue zu Radio WAF. Das zeigt auch der zweite Lockdown im Juni noch einmal sehr deutlich.“

Mehr Nähe zum Lokalradio suchten die Hörer in den zurückliegenden Wochen und Monaten spür- und messbar. Das zeigt sich unter anderem in deutlich gestiegenen Besuchen auf der Website des Senders, radiowaf.de.

1,1 Besucher auf der Internetseite des Senders

Im Monat des ersten Lockdowns, im März 2020, stieg ihre Zahl von gut 320 000 (Februar) auf mehr als das Dreifache, nämlich 1,1 Millionen „Visits“ an. Vor allem gefragt waren die Online-Lokalnachrichten aus dem Kreisgebiet. Und der Effekt hält an: Auch im Mai und Juni lag die Nachfrage nach Online-Angeboten von Radio WAF deutlich über dem sonstigen, durchschnittlichen Wert vor Covid-19.

Hörer wünschen schnelle, zuverlässige Information

Der Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft von Radio WAF, Uwe Wollgramm, erläutert zum Stellenwert von Lokalradios in Krisenzeiten: „Die Hörer zeigen und spiegeln uns sehr deutlich, dass sie schnelle, zuverlässige Information von vor Ort wünschen und hier besonders ihrem Lokalradio vertrauen.“ Wollgramm weiter: „Alle unsere Lokalradioredaktionen haben sehr viel mehr Anfragen und Rückmeldungen durch die Hörer erhalten als jemals in ihrer knapp 30-jährigen Geschichte zuvor.“ Hier nutzten die Hörer alle Kanäle.

Mit guter Musik durch schwierige Zeit

Wichtig sei, so Uwe Wollgramm, neben der reinen Information durch Lokalnachrichten auch die Begleitung der Hörer mit positiven Geschichten, Persönlichem durch die Frühmoderatoren Ina Atig und Markus Bußmann und nicht zuletzt mit guter Musik, die durch schwierige Zeiten trage.

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