„Riesenerfolg“ für Umgehungsstraßenbau
Bild: Wild
Gemeinsame Freude über die hohe Einstufung der Straßenneubauprojekte in der Region: (v. l.) Franz-Josef Strotmeier (Initiative Pro Umgehungsstraßen Warendorf-Freckenhorst), Ewald Grothues (CDU Beelen), Marco Diethelm (Bürgermeister Herzebrock-Clarholz), Heinz Hartmeier (Initiative „Bürger für Beelen“), Joachim Brendel (IHK, Unternehmerinitiative B64+), Landrat Dr. Olaf Gericke und CDU-Bundestagsabgeordneter Reinhold Sendker gestern im Anschluss an die Pressekonferenz in Warendorf.
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Bei einem Pressegespräch im Beisein von Vertretern verschiedener Initiativen „pro Umgehungsstraßen“ in Warendorf zeigten sich die beiden CDU-Politiker hochzufrieden mit den Nachrichten aus Berlin („Die Glocke“ berichtete).

Mit den dreispurigen Umgehungsstraßen für Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz (Kreis GT) im Zuge der B 64n in Verbindung mit dem vierspurigen Ausbau der B 51 zwischen Münster und Telgte würden im Nordkreis, mit den B 58n-Ortsumgehungen Beckum (bereits im Bau) und Ahlen im Südkreis wichtige West-Ost-Verkehrsadern ausgebaut, mit den B 475n-Ortsumgehungen Neubeckum / Ennigerloh und Westkirchen die zentrale Nord-Süd-Verbindung.

Dank der Höherstufung der Umgehungen Beelen und Herzebrock-Clarholz gegenüber dem alten BVWP und dem aus seiner Sicht „sehr hohen“ Nutzen-Kosten-Faktor 5,9 (unter 1 ist chancenlos, über 10 optimal) sieht Sendker Chancen, dass das Gesamtprojekt B 64n bis zum Jahr 2020 / 21 „Baureife“ erlangt. Das Geld stehe dann zur Verfügung.

Deutlich länger werde es wohl bei der B 58-Nordumgehung Ahlen dauern, da die Planung noch im Anfangsstadium sei. Und bei der B 475 zwischen Neubeckum und Ennigerloh gibt es eine Verzögerung, die aber selbst die Befürworter begrüßen: Da nach neusten Plänen die Trasse nicht durch den ehemaligen Steinbruch „Anneliese“, sondern westlich um dieses Naturschutzgebiet herumgeführt werden soll, verbessert sich die ökologische Verträglichkeit. Allerdings wird auch das Linienbestimmungsverfahren neu aufgerollt, was Zeit kostet.

Neben Sendker und Dr. Gericke äußerten sich auch Befürworter des B64n-Ausbaus aus Warendorf, Beelen und Herzebrock-Clarholz sowie Joachim Brendel (IHK Nord Westfalen, Münster) als Sprecher der Unternehmerinitiative „B64+“ hochzufrieden mit dem BVWP-Entwurf.

Weiterer Bericht auf der Kreisseite Warendorf der „Glocke“ vom 24. März.

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