Rinder ein Fall für den Schlachthof
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Nachdem ein Rinderzüchter aus dem Kreis Warendorf jüngst zwei Kühe auf einem Zuchtviehmarkt in Osnabrück gekauft hatte, die – wie sich später herausstellte – mit dem BHV1-Virus infiziert waren, darf er vorerst keinen Handel mehr mit seinen Tieren treiben.
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Lediglich Schlachthöfe kommen zunächst noch als Abnehmer infrage, ehe zweifelfrei festgestellt ist, dass der Rest des Bestands nicht auf von dem Erreger befallen ist. Das Bovine Herpesvirus 1 (BHV1 abgekürzt) ist ein Herpesvirus, welches bei Rindern eine meist akut verlaufende, hoch ansteckende Viruserkrankung verursacht. Für den Menschen ist der Erreger den Fachleuten des Kreisveterinäramts zufolge ungefährlich.

Nachgewiesen worden war das Virus bereits am 12. Mai. Welchen Landwirt das Dilemma ereilt hat, und wo sich der Hof im Kreis Warendorf befindet, will die Verwaltung aus Rücksichtnahme auf den Betroffenen nicht bekanntgeben. „Das Problem hat außerdem keine Auswirkungen auf andere Betriebe“, sagte am Montag der Pressesprecher des Kreises, Norbert Kampelmann, im Gespräch mit der „Glocke“. Der Inhaber sei ohnehin schon schwer getroffen. Letztlich handele es sich auch um einen Einzelfall.

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